Yogg-Saron, der Gott des Todes, ist der zweite der Alten Götter, die wieder Einfluss auf Azeroth ausüben.

Herkunft

Nachdem die Titanen die alten Götter besiegt hatten, versiegelten sie auch Yogg-Saron tief unter der Erde und errichteten die Festungsstadt Ulduar über seinem Kerker. Verschiedene niedere Titanen wurden abkommandiert, das Gefängnis zu bewachen.

Nachdem sich Nordend vom urzeitlichen Kalimdor gelöst hatte, traf eine Gruppe rebellischer Nachtelfen Druiden, welche ihren eigenen Weltbaum, Vordrassil, erschaffen wollten, in den Grizzlyhügeln ein. Doch die Wurzeln des Baumes berührten Yogg-Saron und erweckten ihn erneut. Der alte Gott blieb nicht untätig, sein Geist und seine mächtige Präsenz sickerten in die Tiefe von Nordends Erde ein und brachten Wahnsinn und Korruption.

Einfluss

Loken, einer der Wächter der Titanen, fiel ihm als erster zum Opfer und brachte die übrigen Wächter allmählich unter den Einfluss des Alten Gottes. Die Nachtelfen Druiden spürten die Gefahr und zerstörten den korrumpierten Weltenbaum. Doch das Unheil war bereits angerichtet. Wilde Furbolgs fanden und besiedelten den mächtigen Baumstumpf, ohne von dem dunklen Wesen etwas zu ahnen, dass seine gierigen Arme bereits nach den nächsten Dienern ausstreckte.

Yogg-Saron schaffte es, im Lauf der Jahrhunderte seine Macht auszuweiten und übte Einfluss auf den Furbolg-Gott Ursoc aus. Dieser gehörte zu den alten Halbgöttern und hatte den Krieg der Urtume nicht überlebt. Doch seine Kinder hatten ihn unter dem verderbten Einfluss von Vordrassil wieder erweckt, so dass der Alte Gott sich so die Furbolgs untertan machte. Über die Beziehung von Yogg-Saron zu den Nerubern ist wenig bekannt, aber es liegt nahe, dass diese ihn damals verehrten.

Es liegt auch nahe, dass der alte Gott der neue "Imperator" der Nerubischen Wesire ist. Ebenfalls könnte er der Herr und Schöpfer der Gesichtslosen sein und in der Gestalt des Vergessenen mit ihnen kommuniziert haben und in Ulduar als seine Wächter dienen. Yogg-Saron verachtet die Geißel und ihren blasphemischen Herrscher und wünscht sich nichts sehnlicher, als sie zu vernichten, da sie seine Vormachtstellung bedrohen.

Sein Einfluss reicht weit über den frostigen Kontinent, es heißt, dass Metall Saronit stamme von ihm und das seine flüsterne Stimme manchmal im Wind gehört werden könne. Manche gehen sogar so weit und behaupten, dass Yogg-Saron hinter dem Nexuskrieg steckt und den Aspekt Malygos ebenso verdreht hat, wie einst Neltharion von den Alten Göttern unterworfen wurde.

Hearthstone: Das Flüstern der Alten Götter

Yogg-Saron (Jog-sa-RON) ist ein Alter Gott mit vielen ehrfurchterregenden Namen. Er verkehrt unter Namen wie: Die Bestie der tausend Mäuler, Der Unaussprechliche, Das Böse mit den tausend Fratzen und, sein persönlicher Favorit, Der Gott des Todes. Für einen kosmischen Schrecken mit Identitätskrise (und einer Vorliebe für unheilvolle und langatmige Spitznamen), spricht er mit geschickter Zunge.

Call of Yogg-Saron (TCG RoF 063)

Um genau zu sein, spricht er mit einer Vielzahl geschickter Zungen, da er zu großem Teil aus weit geöffneten, zungen- und zahnreichen Mäulern zu bestehen scheint. Wie dem auch sei: Da ihm seine ewige Gefangenschaft unter dem Kontinent von Nordend nicht so sehr zu gefallen schien, verderbte Yogg-Saron die Wärter dort mit der bloßen Macht seines heimtückischen Geflüsters. So brachte er sie gegeneinander auf und machte sich nicht nur ihren Willen untertan, sondern auch den gesamten Gefängniskomplex.

Während Yogg-Saron den wohl langsamsten Gefängnisausbruch der Geschichte hinlegte, kroch der Schatten seiner Bosheit in alle Winkel Nordends, um Zorn und Zwietracht zu säen. Die Druiden unter der Führung von Fandral Hirschhaupt waren wohl der Ansicht, sie könnten der Plage mit ein wenig kreativer Gartenarbeit Herr werden, doch die Wurzeln des von ihnen gepflanzten Weltenbaums wuchsen tief genug in die Erde hinein, um Yogg-Sarons Kerker zu berühren.

Dieser monumentale Fehltritt ermöglichte es Yogg-Saron, die Tore zum Smaragdgrünen Traum aufzubrechen. Der Baum wurde zerstört, doch zuvor gelang es den Alten Göttern, die Saat des Smaragdgrünen Alptraums zu auszusäen. In einer Sache ist Yogg-Saron fürchterlich gut: Er hat bewiesen, dass diejenigen, die sich mit seinen tausend Mäulern anlegen, den Mund zu voll genommen haben.

Grassierender Wahn

Yogg-Saron ist einfach VERRÜCKT nach Wahnsinn, und die heimtückische Macht seines Flüsterns sprengt mühelos den zerbrechlichen Verstand der Sterblichen. Natürlich weiß jeder gute (oder böse?) Hexenmeister, dass nichts dem Leben so viel Würze verleiht wie eine kleine Prise Wahn. Wer würde denn nicht einen solchen Zauber wirken und schreien wollen: „Jetzt fängt der Spaß erst an!“

Kabalistenfoliant

Yogg-Sarons Machthunger ist unstillbar, und dass er tausend Mäuler hat, macht es nicht gerade einfacher. Deswegen schart er viele Anhänger um sich, wie die Schattenhammerkultisten. Liebevoll führen sie detaillierte Bücher mit Rezepten und allem, was ihrem nimmersatten Herrscher mundet. Besonders peinlich, wenn sie dann im Kampf Magie- mit Kochbücher verwechseln und ihren Feinden kulinarische Gaumenfreuden an den Hals wünschen. Besonders praktisch: Dieses Buch schleckt den Daumen ab, wenn man umblättern will! [1]

Quelle

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