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Thorim ist der Bruder von Loken in den Sturmgipfeln. Er ist ein würdiges Wesen von beinahe göttlicher Statur und hat den Titanen als Wächter von Ulduar und der Terrasse der Schöpfer gedient. Zumindest bis seine Frau Sif von seinem Bruder hinterhältig ermordet wurde.

Nun streift er in tiefer Trauer in der Gegend außerhalb von Ulduar herum. Könnte man ihn von seines Bruders Verrat überzeugen, so könnte er das Blatt in der Schlacht wenden - zugunsten der Irdenen und der Helden, die darum kämpfen, die Stadt zurückzuerobern. Wenn es jemanden gelingen würde, ihn aus seiner Benommenheit zu befreien, könnte er sich für den Kampf bereit machen, den Tod seiner Frau Sif sühnen und den heiligen Boden der Titanen dem wahnsinnigen Griff seines Bruders entreißen.

Hintergrund

Einst war es Thorim auferlegt, Ulduar und die Terrasse der Schöpfer zu schützen. Die Bündnisse zwischen den Völkern des Frostes zu schützen. Doch er hat versagt, denn er ließ sich von seinem Bruder täuschen. Seinetwegen wandte er sich gegen seine Verbündeten. Sif war einst Thorims Frau, doch sie wurde getötet und Loken gelang es, die Schuld an ihrem Tod einem guten Freund, König Arngrimm, dem König der Frostriesen, zuzuschieben. Dadurch verlor Thorim seinen Verstand und ging auf seine treusten Verbündeten los. Das ist der Grund, wieso die Sturmgipfel bis zum heutigen Tage unter dem Krieg zwischen den Hyldnir und den Söhnen Hodirs leidet... und warum Thorim sich selber in den Tempel der Stürme in den Sturmgipfeln verbannt hat. Denn nachdem ihm klar geworden war, was er getan hatte, überkam ihm Verzweiflung und so zog er sich voller Trauer in den Tempel zurück.

Ein neues Bündnis

Einmal aus seiner Lethargie gerüttelt, sann Thorim nach Rache. Und es sah tatsächlich so aus, als hätte das Schicksal seine Finger im Spiel. Denn Abenteurer fanden die Überbleibsel seiner Rüstung, die Thorim vor langer Zeit in einem Anflug von Trauer abgeworfen und den Elementen überlassen hatte. Doch nur die Söhne Hodirs konnten die Rüstung neu schmieden - sie waren die eigentlichen Erbauer. Womöglich hatte Thorim bereits genug getan, um ihren Hass zu beschwichtigen und wenn König Jokkum noch lebte, so konnte der Hüter versuchen, dessen Gunst zu gewinnen und Hilfe zu erbitten - mit Erfolg! Die neugeschmiedete Rüstung war besser als die alte und hatte weniger Materialien benötigt. [1]

Veranus

Wenn Thorim die Armee seines Bruders angreifen wollte, musste er allerdings auch irgendwie um sie herumkommen. Leider hatte er Veranus, seinen Reitdrachen, schon vor Jahren freigelassen. Es würde schwer werden, sie nun wieder zu finden. Doch Veranus war ein großer Drache und Thorim wüollte sich nur ungern mit einem niederen zufrieden geben. [2]

Krolmir

Danach blieb noch eine Aufgabe, bevor Thorim sein Heim an der Terrasse der Schöpfer zurückerobern konnte. Er brauchte seine Waffe Krolmir zurück und nur die Frostriesen von Dun Niffelem konnten dabei helfen, diese wiederzuerlangen. Bei der Schlacht von Donnerfall hatte Thorim seinen Hammer mit aller Macht auf die Erde geworfen, worauf es zu einer gewaltigen Explosion kam. All die Jahre dachte er, er hätte ihn verloren, aber nun musste er Gewissheit haben. Vielleicht wußte König Jokkum etwas über das Schicksal des Hammers. [3]

Tempel der Weisheit

Viele Jahre hinweg blieb Thorim in dem Glauben, dass die Frostriesen seine über alles geliebte Ehefrau Sif ermordet hatten. Ihm war nicht bewußt, dass in Wirklichkeit sein eigener Bruder Loken dafür verantwortlich gewesen war. Als Thorim die Wahrheit erfuhr, schwor er Rache. Loken hatte seine Frau getötet und seine Anhänger gegen ihn aufgewiegelt. Loken hatte ihm alles genommen, was er hatte, doch nun... sollte sich das ändern. Nun wolle Thorim seinen geheiligten Boden zurückerobern. Nun... sollte Loken sterben. Im Tempel der Weisheit sollte der Bruderstreit zu einem Ende gebracht werden. Thorim benötigte nur noch einen Zeugen für diesen Kampf, damit dieser König Jokkum vom Ausgang des Kampfes benachrichtigen konnte, sobald die Sache erledigt war. Doch Loken überwand ihn im finalen Kampf im Tempel der Weisheit und brachte ihn nach Ulduar. [4]

Kampf im Tempel der Weisheit

  • Thorim sagt: "Es ist an der Zeit, dass ich dem Irrsin meines Bruders ein Ende bereite."
  • Thorim schreit: "Loken!! Steht auf und kämpft gegen mich, ihr wertloser Verräter!"
  • Loken sagt: "Du scheinst unbedingt zu deiner geliebten Sif zurückzuwollen, Bruder."
  • Thorim sagt: "Wagt es nicht... Sprecht... Ihren Namen!!"
  • Loken schreit: "Genug!"
  • Loken sagt: "Es scheint, du kannst mich in einem fairen Kampf immernoch besiegen, kleiner Bruder. Unglücklicherweise für dich... ist dieser Kampf alles andere als fair! Dank Euren kleinen Freundes habt ihr den Tempel der Stürme verlassen, wo ihr auf dem Höhepunkt Eurer Stärke wart. Anstelle dessen kämpfen wir nun näher an der Machtbasis meines Meisters... Diener! Bringt meinen Bruder und seinen Drachen Veranus in ihre neuen Behausungen. Stellt sicher, das die Bestie überlebt. Ich habe besondere Pläne für die Brutmutter."

In Ulduar

Als Champion der Himmelsfeste

Nachdem Thorim seinem Bruder Loken im Kampf beim Tempel der Weisheit unterlang, wurde er nach Ulduar gebracht. Seitdem ist er nicht mehr er selbst. Er ist das Opfer einer dunklen Macht geworden, die ihn nun steuert. Das Opfer von etwas Bösem, das ihm die Illusion vorspielt, seine verstorbene Frau Sif zu sein. Als Hüter von Ulduar trägt Thorim außerdem ein Siegel bei sich, welches Zugang zum Himmlischen Planetarium und damit zu Algalon dem Beobachter gewährt. [5]

WoW: Legion

In WoW: Legion können Krieger Thorim im Rahmen ihrer Klassenkampagne als Champion der Himmelsfeste rekrutieren. Er ist ab Stufe 110 verfügbar und zählt als Waffenkrieger. [6]

Quellen

  1. Quest [80]: Ein Bündnis schließen
  2. Quest [80]: Veranus
  3. Quest [80]: Krolmir, Hammer der Stürme
  4. Quest [80]: Die Abrechnung
  5. Quest [80]: Thorims Siegel
  6. Quest [110]: Champion: Thorim
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