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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 04. Januar 2016 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Tanara Augustina Violetta Thalindar (*15 vor dem Großen Krieg im Alten Dalaran, Hügelland) ist eine Kampfmagierin der Kirin Tor und Studiosa des Kreises der Magier.

Herkunft und Jugendjahre[]

Tanara wurde im Jahre 15 vor dem Beginn des Ersten Großen Krieges in Dalaran geboren. Sie stammt aus dem alten Dalaraner Magiergeschlecht der Thalindar, deren Urahn Thalin zu den ersten hundert durch die Hochelfen ausgebildeten Magier gehörte. Ihr Vater war der Kampfmagier Ephraim Urias Thalindar, ihre Mutter Augustina Thalindar. Beide Eltern waren bereits Magier und so stand der Weg der Tochter bereits bei Geburt in Stein gemeißelt.

Durch ihre Herkunft aus noblem Hause hatte sie eine unbeschwerte Kindheit, während der es dem Haus an nichts gefehlt hat. Im Alter von 14 Jahren begann sie die Ausbildung zur Magierin, nachdem sie vorher bereits eine ansehnliche Bildung durch mehrere Privatdozenten genossen hatte. Dem Vater Ephraim war außerordentlich daran gelegen, dass seine Tochter bereits früh auf ihre wichtigen Aufgaben vorbereitet wird.

Nach nur einem Lehrjahr unter Magus Servatius Leonidar, einem alten Freund ihres Vaters, wurde sie in die Wirren des ersten Großen Krieges hineingezogen. An der Seite ihres Vaters und ihres Lehrmeisters zog sie hinter den Linien und konnte vor allem die Bedeutung von Schutz- und Bannungszaubern an der eigenen Haut erfahren. Diese Erlebnisse haben sie auf ewig geprägt.

Im ersten Krieg wurde sie mit einigen anderen Akolythinen der Kirin Tor von Orcs des Blackrock-Clans entführt und sollte in einem verderbten Blutmagie-Ritual geopfert werden, doch in letzter Sekunde trafen Streiter der Allianz, Kirin Tor und einige Priester ein. Einem dieser Priester verdankt sie ihr Leben, ohne zu wissen, dass es sich bei ihm um den späteren Scharlachroten Inquisitor Udwin Starkhand handelte.

Sie setzte ihren Weg nichtsdestotrotz fort und begleitete ihren Vater und ihren Lehrmeister weiterhin auf den blutigen Pfaden, die der Erste Krieg durch die Welt zog.

Zwischenkriegszeit und Zweiter Krieg[]

In den Jahren zwischen den beiden Kriegen lernte sie, angetrieben von ihrem eigenen Versagen zuvor mit äußerstem Fleiß und großen Bemühungen. Dadurch konnte sie bis zum Beginn des zweiten Krieges im Alter von 23 Jahren die Magierprüfung erfolgreich ablegen und war seither als Kampfmagierin der Kirin Tor im Dienste der Magokratie tätig. Ihre Loyalität zu den Kirin Tor ist zutiefst in ihrer Herkunft und ihrer Kindheit verwurzelt.

Im Zweiten Krieg war sie sodann an den Kämpfen gegen die Horde beteiligt und konnte erste Erfolge verzeichnen. Nach mehreren Gefechten, als die Horde ins Portal zurückgedrängt wurde, wollte sie ihrem Vater und ihrem Lehrmeister nach Draenor folgen, doch Ephraim verbot es ihr im Hinblick auf die Besitztümer in Dalaran, die sie seither zu verwalten hatte.

Ihren Vater Ephraim Urias und ihren Lehrmeister Servatius Leonidar hat sie seither nicht wiedergesehen. Sie vermutet, dass beide in Kirin'Var zugegen waren, als die Stadt von den Sin'dorei vernichtet wurde. Diesen und andere Verfehlungen der Sin'dorei hat sie ihnen nie verziehen, erkennt aber den Wert eines neutralen Dalaran trotz dieser und ihren Erfahrungen aus den beiden Kriegen durchaus an.

Weiterer Werdegang bis zum Ende des Geißelkrieges[]

In der Folgezeit war es vor allem auch an den Kirin Tor, die negativen Überbleibsel der Brennenden Legion und orcische Hexenmeister zu bekämpfen, die noch immer in ganz Lordaeron zu finden waren. Sie schloss sich auf einige Jahre einer Kampfmagiereinheit an, deren Ziel es war, diese Einflüsse auf ewig vom Land zu bannen, doch sie konnte dort nur mäßige Erfolge erzielen. Nach einem Jahr übernahm sie auf Befehl des Rats von Dalaran selbst das Kommando über diese Einheit und gewann dadurch ein gewisses Ansehen in Dalaran. Mit der Zeit durchlief sie die Dienstgrade Oberleutnant und Hauptmann und war zuletzt Majorin, als die ersten Anzeichen der Geißelseuche auftraten.

Aufgrund ihrer Erfahrungen und ihrer Teilnahme an einer Untersuchung bezüglich des Falles Kel'thuzad wurde sie mit einer Sondergesandtschaft nach Lordaeron entsandt und sollte an Seiten des Botschafters wichtige Kreise in Lordaeron davon überzeugen, die betroffenen Gebiete unter sofortige, strenge Quarantäne zu stellen. Dies konnte nicht erreicht werden, da König Terenas II. es ablehnte - er wollte sein Volk nicht zu Gefangenen im eigenen Reich machen. Mit schweren Konsequenzen...

Aufgrund dieses Vorfalles hat sie ein recht gespanntes Verhältnis zu Lordaeron und dem, was Lordaeron ausmachte beziehungsweise was daraus entstanden ist. Nostagie und Trauer um dieses Reich verabscheut sie, was ein positives Verhältnis zu Scharlachroten und Argentumstreitern nahezu unmöglich macht.

Im Krieg selbst war sie wieder mit mehreren kleinen Einheitenkommandos betraut, die vor allem die Nekromanten und Akolythen der Geißel gezielt bekämpften und später auch vor Todesrittern und Monstrositäten nicht halt machten. Als Obristleutnant vertrat sie das Kommando einer größeren Einheit in den Pestländern und war auch an mehreren Angriffen auf die Ausbildungsstätte der Nekromanten, Scholomance, beteiligt.

Die Zerstörung Dalarans durch Archimonde erlebte sie nicht selbst, doch bei diesem Angriff wurden große Teile ihres Besitzes in Dalaran zerstört, weswegen das Haus Thalindar nurnoch wenige, von Feindeshand kontrollierte Landflecken außerhalb Dalarans sein eigen nennt.

Beim Wiederaufbau Dalarans lebte sie zurückgezogen unter der abgeschirmten Kuppel. Später beteiligte sie sich an der Verschiebung der ganzen Stadt nach Nordend und war dort vorrangig beteiligt am Nexuskrieg und setzte nach dessen Beilegung den Krieg gegen die Geißel fort.

Gegen dessen Ende hin wurde sie zur Obristin befördert und führte eine größere Einheit aus Kamfmagiern und Magierwachen der Kirin Tor.

Folgezeit[]

Nach dem Fall des Lichkönigs setzte die Einheit, mit deren Kommando sie betraut war, ihren Kampf gegen die Ausgeburten der Geißel fort und konnte einige Siege verzeichnen.

Während des Cataclysmus zog sie es vor, vorwiegend in Dalaran zu bleiben um ihre arkane Expertise weiter zu verfeinern und ihren Besitz wieder aufzubauen. Diese Tätigkeiten waren teils mit Erfolg gekrönt, bis sie wieder den Ruf vernahm und sich ihrer alten Einheit zum Kampf gegen die Brennende Legion anschloss.

Nach der Entdeckung Pandarias und der Aufdeckung des Verrats der Sonnenhäscher war sie bei der Säuberung Dalarans aktiv beteiligt und schloss sich in der Folge den Operationen der Offensive der Kirin Tor auf der Insel des Donners an. Hier forschte sie und kümmerte sich um die Verteidigung des Lagers, führte aber auch kleinere Expeditionen und Angriffe auf das von den Sonnenhäschern dominierte Gebiet auf der anderen Seite der Insel an.

Nach Beendigung dieses Einsatzes kehrte sie zurück nach Dalaran, wo sie wiederum verweilte bis zum Angriff der Eisernen Horde. Die Bilder ihrer Kindheit brachten sie dazu, sich umgehend dem Angriff von Khadgar anzuschließen. In der Folgezeit führte sie einige Expeditionen unter Khadgars Kommando und forschte in Draenor, allerdings eher im Hintergrund und in geheimen Missionen.

Nach einem Jahr kehrte sie nach Dalaran zurück und lies sich vom Rat freistellen, damit sie im Kreis der Magier erneut ihre Forschungen fortsetzen konnte. Auch die eigene Fortbildung war ein Ziel der mittlerweile gealterten Magierin - immerhin hatte sie im aktiven Dienst als Kampfmagierin zwar die praktische Umsetzung der Magie an der Tagesordnung, doch die theoretische Ausbildung war stets zu kurz gekommen.

Kreis der Magier[]

Im Kreis der Magier wurde sie nach kurzer Zeit als Kandidata in den Kreis der Studiosae aufgenommen. Als Lehrmeister wurde ihr Magus Syphius Darkbane an die Seite gestellt, mit dem sie sich des Anfangs allerdings ersteinmal abfinden musste...