Weissager bzw. Scharfseher Nobundo ist ein Zerschlagener, der Prophet Velen in der Exodar nach Azeroth folgte. Unter seinem eigenen Volk wird er als Held verehrt. In der Kristallhalle der Exodar lehrt er nun angehende Draeneischamanen die Wege des Schamanismus.

Beschreibung

Nobundo gehörte zu einer Gruppe ehemaliger Draenei. Sein Körperbau war nicht stolz, stark und hoch aufgerichtet, sondern gebeugt, fast missgestaltet durch die Einwirkung von Teufelsmagie. Viele Zerschlagene waren dunkel und korrumpiert, doch nicht Nobundo. Er war gesegnet, sein großes Herz hatte sich den schamanischen Kräften geöffnet und er hatte diese Kräfte zu seinem Volk gebracht. [1]

WoW: Legion

In WoW: Legion kann Scharfseher Nobundo als Champion des Herzens von Azeroth von Schamanen ab Stufe 103 im Rahmen ihrer Klassenkampagne rekrutiert werden. Nachdem er die Abenteurer in den Himmelswall begleitet hat, um Prinz Donneraan wiederzuerwecken und zum neuen Windlord zu erheben, bietet er ihnen an, jederzeit an ihrer Seite zu kämpfen, wenn sie seine Hilfe bräuchten. [2]

Dieser ehemalige Paladin wurde als Erster seines Volkes zum Schamanen und studierte die Elemente. Er ist einer der weisesten und mächtigsten Schamanen des Irdenen Rings und war ehemals dessen Anführer. Scharfseher Nobundo hat alle Aspekte des Schamanismus gemeistert und kann seine Verbündeten in der Schlacht sowohl heilen als auch verteidigen. [3]

Hintergrund

Nobundo war in den Jahren vor des Kriegs der Orcs gegen die Draenei ein Paladin. Er gehörte zu jenen, die zurückblieben, um Shattrath zu verteidigen und einigen Wenigen die Flucht zu ermöglichen. Während des Kampfes entstand ein seltsamer roter Nebel, der Nobundos Macht, das Heilige Licht zu benutzen, beeinträchtigte und von dem Turm, auf dem er kämpfte, in das Untere Viertel stürzte. Als er wieder erwachte, fand er sich in einem noch immer füllenden Massengrab mit Draeneifrauen und -kindern wieder.

Obwohl er verzweifelt wünschte, den Überlebenden helfen zu können, wusste er, dass der Kampf vorbei war und dass er mit einem gebrochenen Bein und ohne seine Lichtmagie zu nichts nutze sein würde. Er raffte sich auf und floh mit einigen anderen Überlebenden, darunter auch der spätere Anführer der Todeshörigen, Akama, in die Zangarmarschen. Doch er war nicht mehr derselbe, der seltsame rote Nebel hatte ihn körperlich stark verändert. Die wenigen anderen, unveränderten Draenei, auf die sie trafen, nannten sie die Zerschlagenen. Sie wurden behandelt wie Aussätzige und es wurde von ihnen behauptet, dass das Licht sie verlassen habe. Für Nobundo war das ein schwerer Schock, der ihn Zeit seines Lebens prägte.

Jahre vergingen und Nobundo und seine Leidensgenossen kämpften gegen den Wahnsinn, der sie immer stärker erfasste und zu Verirrten degenerieren ließ. Nobundo seinerseits verbrachte die Tage im Gebirge und betete zum Licht, dass es ihm und seinem Volk helfen möge, doch seine Gebete verhallten ungehört. Er meditierte lange in der Einsamkeit der Berge, bis er eine Stimme hörte, die zu ihm flüsterte. Doch es war nicht das Licht, sondern der Wind. Der Wind berichtete ihm von den fünf Geistern des Schamanismus, von den Wegen der Elemente und den liebenden Ahnen. Nobundo hörte aufmerksam zu und wurde der erste Schamane aller Draenei.

Alle nachfolgenden Schamanen haben entweder bei Nobundo oder einem seiner Schüler gelernt. Berauscht von seiner neuen Erkenntnis, predigte Nobundo den anderen Draenei von seinem Pfad, doch die meisten hörten nicht auf die Worte eines Zerschlagenen. Nur einer hörte ihm zu: der Prophet Velen. Der Prophet erkannte die Reinheit und Macht dieses Pfads der Magie und nahm Nobundo in seinen innersten Zirkel auf.

Von Velen unerstützt, lehrte Nobundo seine Lehren an all jene, welche sie lernen wollten und unterstützte Velen dafür bei seinem verzweifelten Versuch, die Exodar zu übernehmen. Er und seine Schamanen wurden mitsamt der Exodar nach Azeroth geschleudert und landeten dort mit den anderen Draenei auf der Azurmythosinsel. [4]

Galerie

Quelle

(Quelle: Blizzard Entertainment HP)

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