FANDOM


Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 11. Juli 2016 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Allgemeines zum Orden

OOC:

Wir sind IC ein militärischer Orden, was sich auch IC widerspiegelt. So gibt es militärische Ränge, Befehle und dergleichen. Es gibt aber auch Möglichkeiten, die militärische Strenge mal außen vor zu lassen, schließlich haben Soldaten auch mal dienstfrei. Wer kein Problem damit hat, sich auch mal rumkommandieren zu lassen, kann gerne mitmachen. Es wird darauf geachtet, dass es nicht übertrieben wird.

Anfänger sind herzlich willkommen. Egal ob Unterstützung bei der Charaktergeschichte oder Nachfragen in Bezug auf Lore, wir bieten jede mögliche Unterstützung an.

Wir haben auch Platz für Charaktere, die zwar dem Zirkel des Cenarius dienen, aber nicht zwangsläufig Soldat sein wollen. Jede Einheit benötigt zivile Angestellte, die zum Beispiel für das leibliche Wohl sorgen oder sich um die Rüstungen und Waffen kümmern.

Zu finden sind wir auf Seiten der Allianz.

Folgende Rassen nehmen wir auf:

Nachtelfen, Worgen

Folgende Klassen nehmen wir auf:

Krieger, Jäger, Schurken, Druiden, Priester, Mönche (z.B. als Späher), Magier (als zivile Berater in magischen Angelegenheiten)

Folgende Klassen nehmen wir NICHT auf:

Todesritter, Dämonenjäger, Hexenmeister

Community:

Für Mitglieder und Freunde des Ordens hat der Orden der Dalanari auch eine Community. Hier der Einladungslink: https://www.worldofwarcraft.com/invite/2pxxDdCyLE?region=EU&faction=Alliance

IC:

Der Orden der Dalanari entstand während des Krieges der Ahnen, auch Krieg der Urtume genannt. Er war zudem auch an dem darauffolgenden Krieg gegen die Satyrn, dem Krieg der Sandstürme, dem zweiten Krieg gegen die brennende Legion (auch genannt Dritter Krieg, an der Seite von Horde und Allianz) sowie alle weiteren Konflikten einschließlich des Krieges gegen den Lichkönig in Nordend beteiligt, bei dem dieser besiegt wurde.

Mondgleve

Das Wappen des Ordens selbst. Eine Mondgleve mit einer Bärentatze im Zentrum. Jeder Dalanari trägt es an seiner Brust. Der blaue Wappenrock zeigt zudem den Baum Nordrassil, der sie als Angehörige des Zirkels erkennbar macht.

Der Gründer des Ordens ist der Kaldorei Dalanare Sternenstaub, aus dessen Vornamen sich auch der Name des Ordens ableitet. Seine Soldaten hatten diesen Namen einstimmig vorgeschlagen, um dem Gründer Respekt zu erweisen. Dieser war zu bescheiden, um dies zunächst annehmen zu wollen, aber willigte dann ein. Dennoch erfüllt es Dalanare mit Stolz.

Die Dalanari sind ein militärischer Orden innerhalb des Zirkels des Cenarius, sind auch nur ihm Rechenschaft schuldig und unterliegen den direkten Befehlen der Erzdruiden dieser Fraktion (Erzdruiden wie bzw. Malfurion Sturmgrimm oder Hamuul Runentotem). Es gibt auch solche Erzdruiden, die über keine Befehlsgewalt gegenüber dem Orden verfügen.

Der Orden besteht überwiegend aus Kriegern (Infanteristen), jedoch auch aus Jägern (Bogenschützen), Spähern, Druiden (überwiegend Heiler) und einer Priesterin, die auf Geheiß der Schwesternschaft von Elune dem Orden dauerhaft zugeteilt wurde. Es gibt ebenso zivile Angestellte.

Die Aufgaben der einzelnen Gruppen: Die Infanteristen kämpfen an vorderster Front. Manchmal werden sie von zahmeren Bären oder Druiden in Bären- oder Katzengestalt unterstützt.

Die Späher agieren aus dem Schatten heraus. Sie sorgen für die stille Infiltration oder Ausdünnung des Feindes, um der Infanterie den Angriff zu erleichtern. Ebenso sind sie Kundschafter.

Die Bogenschützen sind für das Fährtenlesen und den Kampf aus der Distanz zuständig und sollen der Infanterie den Rücken decken. Sie nutzen zum Beispiel fliegende Begleiter während der Schlacht, um möglichst schnell wichtige oder bedrohliche Ziele auszumachen und direkt unter Beschuss zu nehmen. Sie sind zudem für die Ausbildung und Pflege der Tiere des Ordens zuständig.

Die wenigen Druiden im Orden sind nicht nur Heilkundige, sondern fungieren ebenso als Kämpfer.

Die Heiler des Ordens sind für den Feldeinsatz ausgebildet. Sie wissen sich also zu verteidigen und können Verwundete schnellstmöglich aus der Gefahrenzone bringen, sofern dies im Rahmen der Möglichkeiten liegt. Sie werden meist von ein paar mit Schild ausgerüsteten Infanteristen geschützt, sofern die Situation dies erfordern oder ermöglichen sollte.

Die Dalanari erscheinen noch bis heute wie ein Abbild aus alten Zeiten. Ihre prachtvollen Rüstungen und Waffen ähneln von Stil noch jenen, die die Wachleute in den Straßen Zin'Asharis trugen. Interessant ist, das der Orden aus ehemaligen Wachregimenten der einstigen Hauptstadt entstanden ist, die sich jedoch auf Grund ihres schon immer hohen Misstrauens gegenüber den Quel'dorei gegen Azshara wandten und dem Widerstand anschlossen. Der oberste Kommandant diese Wachregimenter war Lord Erlodan Bärenklinge gewesen, ein adliger Kaldorei und äußerst starker Krieger, der bei der Verteidigung von Zin'Ashari starb. Er war der Ziehvater von Dalanare und Jansos Sternenstaub gewesen.

Manch einer mag sich wundern, warum die Dalanari diesen Rüstungsstil von damals noch bis heute beibehalten haben, wo diese Zeiten doch längst vorrüber sind. Es heißt, dass die Dalanari sich dazu entschieden als eine Art Mahnmal für sich selbst und auch für andere zu fungieren, um die alten Zeiten und die Fehler ihres Volkes nie zu vergessen. Dass sie ihre Rüstungen nicht mit Stolz tragen und sie außerhalb des Dienstes fest wegschließen, als wären sie eine Last, scheint dafür zu sprechen. Jediglich ihr Wappen, eine Mondgleve mit Bärentatze im Zentrum, tragen sie mit großen Stolz. Bei dem Wappen handelt es sich um jenes von Lord Erlodan Bärenklinge. Es ist also anzunehmen, dass die Ausrüstung der Dalanari noch den Uniformen entspricht, die die Wachregimenter unter dem Hause Bärenklinge trugen, denn deren Uniformen waren überwiegend blau und enthielten goldene Verzierungen.

Das Hauptquartier des Ordens der Dalanari befindet sich in Feralas. Dank einer Vereinbarung mit dem Tempel in Darnassus ist der Orden in der Mondfederfeste untergekommen und arbeitet auch eng mit den dortigen Schildwachen zusammen.

Es gibt einen Außenposten in den Östlichen Königreichen. Das Büro dazu befindet sich in Sturmwind.

Völker innerhalb des Ordens

Bisher besteht der Orden überwiegend aus Nachtelfen und wenigen Worgen.

Die Geschichte des Ordens

Der Orden entstand zu Zeiten des Krieges der Ahnen. Der Gründer Dalanare Sternenstaub war ein einfacher Mann innerhalb der königlichen Wache und führte ein kleines Regiment an. Es war seine Aufgabe, für Ordnung in den Straßen Zin'Azharis zu sorgen (wie es auch die Aufgabe vieler anderer kleiner Wachregimente war) und das Gesetz durchzusetzen. Seine Familie war ebenfalls Teil des Regiments, dazu gehörten seine Frau und seine Kinder Avran, Azsaro und Shalrina.

Eines Tages hörte er ohrenbetäubenden Lärm und Schreie draußen auf den Straßen, als er einen Bericht schrieb. Er trat aus der Behausung seines Regiments und war kurz wie gelähmt. Entsetzliche Kreaturen, Dämonen, schritten durch die Straßen Zin'Asharis und töteten grausam wehrlose Kaldorei. Nur mit Mühe konnte es ihm und anderen Wachregimenten gelingen, einige Bürger aus der Stadt und in die Sicherheit der Wälder zu bringen, wo sie sich zunächst gemeinsam in Höhlen versteckt hielten.

Hin und wieder schickten sie Späher aus, die die Landschaft um die Hauptstadt herum erkunden sollten, und diese brachten schlimme Kunde. Doch das Schlimmste war Verrat ihrer geliebten Königin. Sie selbst hatte dieses Übel über Kalimdor gebracht. Sie selbst hatte ihr Volk verraten und zugelassen, dass diese Monster ihr eigenes Volk schlachteten. Doch erfuhren sie auch, das viele Kaldorei-Soldaten und ein Großteil der Quel'dorei (Hochgeborene) der Königin immer noch treu ergeben waren.

800px-CurseWorgen1Teaser

Aufmarsch der Sartyre im Krieg gegen die Sartyre. Die Dalanari stehen mit an vorderster Front. Die Entstehung der Worgen war eine Konsequenz des Krieges.

Bald kam Kunde von einem Späher, dass sich ein Widerstand gegen die sogenannte "Brennende Legion", wie sie nun erfuhren, gebildet hatte. Unterstützt von keinem geringeren als Cenarius selbst. Auch andere Halbgötter hatten sich dem Widerstand angeschlossen und unterstützten die Kaldorei im Kampf gegen die brennende Legion und ihrer Schergen. Die Regimentführer (6 Anführer von 6 Regimenten, darunter Dalanare) versammelten sich. Alle außer Dalanare waren der Ansicht, dass der Kampf aussichtslos sei. Dalanare versuchte sie zu überzeugen, sich dem Widerstand anzuschließen. Doch die anderen Regimentführer waren prompt dagegen. Also wollte Dalanare mit seinem Regiment losziehen, die Bürger sollten in den Höhlen in Sicherheit bleiben. Als die anderen Offiziere ihren Männern befahlen, Dalanare und sein Regiment zu töten, verweigerten diese den Befehl und schlossen sich Dalanare an.

Einer der Offiziere wollte das nicht hinnehmen und wollte Dalanare hinterrücks töten. Ein andere Offizierin jedoch kam ihm zuvor. Sie wendete den Angriff ab und tötete den Mann. Die anderen Offiziere waren von der Tat ihres Kameraden nun so erschüttert, dass sie einwilligten, Dalanare zu begleiten. Sie empfanden nun Reue und konnten nicht fassen, dass sie Tötung eigener Leute angeordnet hatten. Sie und Dalanare schworen ein Bündnis. Eine Gemeinschaft, die von nun an ewig für die Sicherheit der Kaldorei einstehen sollte. Die Fundamente des Ordens waren geboren, doch noch trug er keinen Namen.

Die Gemeinschaft konnte den Widerstand erreichen und wurde sofort zu Jarod Schattensang gerufen, dem militärischen Anführer des Widerstands. Dieser hörte Dalanare an. Jarod willigte ein, die Gemeinschaft im Widerstand aufzunehmen. Das Gespräch verlief in etwa so:

Jarod Schattensang: "Seid ihr und eure Soldaten bereit, für die Freiheit der Kaldorei einzustehen? Unter meinem Befehl?" *sieht Dalanare ernst an*

Dalanare: "Ja, Kommandant, das sind wir. Für unser Volk, bis in den Tod." *Tiefe Ehrfurcht liegt in seiner Stimme*

Jarod Schattensang: "Und wer seid ihr und eure Männer und Frauen, wenn ich fragen darf?" *blickt auf die anderen Kaldorei, die mit Dalanare vorgetreten sind*

Dalanare: "Ich bin Dalanare Sternenstaub, dies sind meine Frau und meine Kinder, sie waren ebenso Wachen meines Regiments. Dies sind..." *deutet auf die anderen Soldaten der Gemeinschaft, doch ein Soldat unterbricht Dalanare*

Soldat: "Wir sind der Orden der Dalanari. Und wir tragen diesen Namen zu Ehren unseres Anführers, der uns sicher hier herbrachte. Dank ihm können wir für unser Volk kämpfen." *die anderen Soldaten stimmen mit Kriegsrufen zu*

Jarod Schattensang: "Der Orden der Dalanari also?" *schmunzelt, wird dann wieder ernst* "Und wem dient ihr genau? Ein Orden muss doch ein genaues Ziel verfolgen." *sieht nun wieder ernst, aber wohlwollend zu Dalanare*

Dalanare: *zunächst völlig verblüfft über die Worte des Soldaten, doch dann sagt er* "Wir dienen dem Leben." *blickt zur Seite und erblickt in der Ferne Cenarius, ein angenehmer Schauer durchfährt seinen Körper. Er ist beim diesem Anblick voller Ehrfurcht. Dann sieht er, auf dem Boden kniend, in Richtung des Kommandanten und und sagt aus tiefstem Herzen* "Wir sind der Orden der Dalanari. Wir dienen Cenarius!"

NYHtI7l

Der Halbgott Cenarius. Dalanare und seine Soldaten verspürten große Ehrfurcht, als er ihn zum ersten Mal aus der Ferne sahen.

Der Orden war geboren. Und nach dem Sieg über die brennende Legion, dem verdorbenen Aspekt Neltharion (Todesschwinge),der Spaltung des Kontinents und dem Krieg gegen die Satyren wurde er Bestandteil des Zirkels des Cenarius. Doch sehr viel später sollte die Existenz des Ordens bedroht werden.

Im Krieg gegen den Lichkönig schickte Fandral Hirschhaupt den Orden auf eine Mission, die nach Meinung vieler wohl nur ein Wahnsinniger annehmen würde. Sie sollten eine Expedition weniger Druiden beschützen, die die Verseuchung des Landes durch die Geißel untersuchen sollte. Doch wurde dieser Teil des Kontinents vom Kult der Verdammten schwer bewacht, und es war fast unmöglich für ein paar Dutzend Soldaten, diese Mission heil zu überstehen. Doch Dalanare willigte ein.

Dalanares Enkeltochter Avalora, Leutnant in seinem Orden, so wie auch die anderen seiner Familie, versuchte ihren Großvater zu überzeugen, diese Mission zu verweigern. Denn sie war ein Selbstmordkommando. Dalanare war dies bewusst, doch er wusste auch, dass Fandrals Zorn nicht unbedingt heraufbeschworen werden sollte. Seit dem Krieg der Sandstürme hatte er sich verändert, und Malfurion Sturmgrimm lag im Koma. Befehlsverweigerung war nicht gerade ein Kavaliersdelikt. So wie viele andere hatte Dalanare zudem die Pflanzung des Baumes Teldrassil stark kritisiert, und Fandral hatte das mit Sicherheit nicht vergessen. Er wollte ihn nicht weiter verärgern und zeigte keinen Widerstand gegen diesen Befehl.

Als sie schließlich in der Drachenöde ankamen und das Land nahe der Eiskronenzitadelle erkundeten, wurde der Orden vom Kult der Verdammten und einigen Todesrittern überrascht. Der Orden hatte keine Chance und wurde beinahe ausgelöscht. Zunächst schien es, als hätte einzig Shalrina Dalaneira Sternenstaub, Dalanares einzige Tochter, überlebt. Doch man sollte sich täuschen.

WoW Brunnen der Ewigkeit 020 111027174739

Der Brunnen der Ewigkeit kurz vor seiner Detonationen, die die Welt auf ewig neu formen sollte.

Nach langer Zeit der Genesung hatte Avalora Dalaneira Sternenstaub, die ebenfalls überlebt hatte, den Orden im Geheimen wieder aufgebaut. Als die eiserne Horde in Draenor besiegt war, war der Orden stark genug, um sich zu erkennen zu geben und trat dem Zirkel erneut bei. Auch Dalanare kehrte nach einer langen Zeit der Amnesie zurück. Er hatte Unterschlupf bei den Tuskaar gefunden, die ihn fanden und gesund pflegten. Als er, ohne jede Erinnerung, durch Nordend zog, wurde er von Angehörigen des Volkes der Taunka angegriffen und am Kopf schwer verletzt. Es war der Argentumkreuzzug, der ihn rettete und gesund pflegte. Als er aufwachte, war seine Erinnerung zurückgekehrt. Aufgrund dessen empfinden die Dalanari heute eine große Anerkennung und Ehrfurcht für den Argentumkreuzzug.

Einstellungen zu anderen Völkern

Menschen:

Den Menschen waren die Dalanari aufgrund ihrer "Überheblichkeit" zunächst mit Skepsis begegnet. Jedoch gewannen sie im 3. Krieg ihren Respekt und ihr Vertrauen. Ihr Anführer Dalanare begegnet anderen Völkern meist auch mit Offenheit und hält, trotz seines Alters, die Arroganz, die manche seiner Art gegen andere Rassen gegenüber zeigen, für eher hinderlich.

Hochelfen/Blutelfen/Hochgeborene:

Den Hochelfen sowie den Blutelfen begegnet der Orden mit äußerster Skepsis. In ihren Augen sind sie immer noch Hochgeborene, die der Magie nicht abschwören wollen. Auch den Hochgeborenen innerhalb ihres Volkes trauen sie nicht, sie vertrauen aber auf das Urteil ihres Anführers Malfurion Sturmgrimm.

Gnome:

Der Orden respektiert die Existenz der Gnome. Jedoch verärgert sie des Öfteren ihr Umgang mit der Natur, aufgrund der Technologie, die sie anwenden. Sie respektieren aber das gutmütige Wesen, das sich die Gnome zu Eigen gemacht haben und lehnen sie nicht grundsätzlich ab.

Worgen:

Den Gilneern begegnen sie mit äußerst hohem Respekt, Wohlwollen und Anerkennung. Die Art, wie die Gilneer die Bestie in sich bezwingen und kontrollieren lernten, faszinierte die Mitglieder des Ordens, vor allem aber Dalanare. Die Entstehung der Worgen aufgrund fehlgeschlagener Experimente im Krieg gegen die Satyrn haben die Dalanari aber nicht vergessen und sie werden jeden Worgen bekämpfen, der sich einem dunklen Wolfskult verschrieben hat.

Draenei:

Die Draenei sind ein Volk, das wie die Nachtelfen mit der Natur stark verbunden ist. Der Orden rechnet dies den Draenei sehr hoch an. Schamanen und Druiden haben viel gemeinsam, und die Dalanari empfinden daher tiefe Ehrfurcht für dieses Volk.

Zwerge:

Die grobe Redensart dieses Volkes wird wohl mancher Dalanari mit etwas Verwunderung betrachten. Doch gefällt ihnen die Offenheit und Lebensfreude dieses Volkes. Dass die Technologie, deren sich die Zwerge sich bedienen, jedoch manchmal die Natur etwas negativ beeinflusst, sehen sie weniger gern. Sie hegen jedoch keinen allgemeinen Groll gegen dieses Volk.

Trolle:

Den Dunkelspeere und ihrem Anführer Vol'jin begegnen die Dalanari mit Respekt. Doch andere Trollstämme betrachten sie eher mit Skepsis, da sie um den Hass dieser Trolle gegen ihr eigenes Volk wissen. Trollen, die dem Druidentum verpflichtet sind, aber auch solche, die Liebe zur Natur zeigen, begegnet der Orden aber mit Wohlwollen.

Orcs:

Den Tod Cenarius durch die Hände Grommash Höllschreis haben die Dalanari nie vergessen. Doch ist ihnen auch bewusst, dass die Beeinflussung des Dämonenbluts dabei eine große Rolle spielte. Als die Orcs das Eschental (Dalanares Geburtsort) belagert hatten, übten sie harte Kritik. Mehrfach hatte der Orden aufgefordert, diesen Wahnsinn zu beenden, und es schmerzt Dalanare damals, dass er nicht eingreifen konnte. Er hätte die Neutralität des Zirkels sonst gefährdet. Für große Orcanführer wie Thrall empfinden die Dalanari aber großen Respekt. Sie begrüßen es auch, dass einige Orcs sich gegen Garrosh Höllschrei erhoben, um ihn zur Strecke zu bringen.

Tauren:

Tauren sind auch im Zirkel des Cenarius und ebenso im Orden vertreten. Jedoch machen sie nur einen sehr kleinen Teil des Ordens aus. Die Tauren werden vom Orden mit sehr viel Ehrfurcht betrachtet, da auch sie der Erdenmutter (Elune) dienen und eine tiefe Verbundenheit zu Natur pflegen.

Goblins:

Ähnlich wie bei den Gnomen ärgert es die Dalanari zutiefst, dass die Technologien der Goblins der Natur tiefe Wunden zufügen. Zudem trauen sie ihnen nicht über den Weg, ihr meist hinterhältiges Wesen und ihre Geldgier verabscheuen sie. Die Dalanaren hegen ein tiefen Groll gegenüber den Goblins und halten lieber Abstand von ihnen, es sei denn die Situation erfordert es leider.

Die Verlassenen:

Die Verlassenen begegnen die Dalanari mit großer Ablehnung. Der Grund ist klar: Sie sind Untote und bedrohen das Leben, somit auch die Natur. Zudem hegen sie einen tiefen Groll gegen sie aufgrund der Belagerung von Gilneas, bei der auch die Seuche eingesetzt wurde. Würde die Neutralität des Zirkels es nicht verbieten, würde der Orden wohl gegen sie in den Kampf ziehen. Dass ihre Anführerin Sylvanas einst eine Hochelfe war und somit von Hochgeborenen abstammte, beunruhigt den Orden zutiefst.

Ein alter Feind: Die Mondvergelter

Der alte Erzfeind war eine terroristische Vereinigung von Hochgeborenen unter der Führung von Dalanares Bruder, Jansos Sternenstaub (der selbst aber kein Hochgeborener, also Quel'dorei, war), der beim Orden in Ungnade gefallen war. Sie selbst nannten sich "Mondvergelter" und sahen sich als Gegenpol zum Orden der Dalanari. Sie verübten mehrere Attentate, meist auf Konvois des Zirkels oder auf Dörfer, in denen einfache, unschuldige Kaldorei lebten. Ihr Ziel war es, sich an den Verrätern der Königin Azshara zu rächen. Ihr größtes Attentat verübten sie im Eschental, wo 40 unschuldige Kaldorei bei einem Gebet starben, darunter 5 Priesterinnen des Mondes. Eine Freveltat, die bei den Kaldorei hart bestraft wird.

Es war vor etwa 7000 Jahren: Der Orden wurde von den Mitgliedern der Familie "Sternenstaub" angeführt, so war es Tradition. Dalanares rechte Hand war immer schon sein jüngerer Bruder Jansos gewesen, doch wurde dieser in seinen Methoden zunehmend brutaler.

Mmfn82

Jansos Sternenstaub. Vermutlich im Zweikampf gegen Avalora D. Sternenstaub gefallen. Sein Leichnam konnte nie geborgen werden. Bis zu seinem Verrat war er der beste Späher der Dalanari und Dalanares rechte Hand.

Als ein kleiner Stamm von Waldtrollen in den Wäldern des Eschentals für Unruhe sorgte (er überfiel unter anderem Konvois), hatte Jansos eine äußerst brutale Lösung: Er schlich sich in das Lager der Trolle und tötete dessen Neugeborene und auch die anderen Kinder. Ihm war klar, dass die Trolle den Orden dafür verantwortlich machen würden, er hatte bewusst deutliche Spuren hinterlassen. So griffen die Trolle direkt das Lager der Dalanari an, die dort lagerten, um das Trollproblem in den Griff zu bekommen. Jansos hatte nun, was er wollte: Einen direkten Kampf. Er hatte den Trollen eine Falle gestellt. Er hatte diese Reaktion vorausgesehen und wusste, dass die Trolle ihnen unterlegen waren.

Die Trolle konnten bezwungen werden, viele wurden gefangen genommen. Daraufhin sandte Dalanare Späher aus, die das Lager der Trolle ausfindig machen sollten. Sie fanden die geschlachteten Kinder und konnten diese Grausamkeit nicht fassen. Sie nahmen zunächst an, dass es die Trolle selbst gewesen waren (sie hielten sie nun einfach nur für Wilde) und brachten Dalanare die grausige Kunde.

Dalanare konfrontierte den Anführer des Trollstammes mit dem Fund, und dieser erbrachte harte Vorwürfe: Er selbst, Dalanare, hätte diese Morde doch angeordnet, um seinen Stamm ausrotten zu können. Dalanare stritt dies selbstverständlich ab, doch sah er dem Stammesführer des Trollstamms an, dass dieser von seinen Anschuldigungen überzeugt war.

So wurde jeder einzelne Dalanari befragt und verhört, einschließlich seines Bruders Jansos, der beteuerte, nichts dergleichen angeordnet zu haben. Also blieb Dalanare nichts anderes übrig, als erstmal eine Strafe für die Trolle zu verhängen, denn er kam bei seinen Ermittlungen zu keinem Ergebnis. Als Jansos die öffentliche Hinrichtung jedes einzelnen Trolls des Stammes vorschlug, war Dalanare jedoch entsetzt.

Dalanare: "Du willst einen ganzen Stamm einfach so ausrotten...? Es mögen zwar Wilde sein, aber es sind immer noch lebende, fühlende Wesen! Wir haben geschworen, das Leben zu schützen! Denkst du wirklich, das wäre in Shan'do Sturmgrimms oder gar Cenarius Sinne? Man würde uns aus dem Zirkels verbannen! *sieht seinen Bruder mit funkelnden Augen an, Wut liegt in seiner Stimme*

Jansos: "Willst du mir etwa sagen, Bruder, dass das Leben und die Natur nicht von diesen Wilden beschützt werden muss? Sie haben Konvois angegriffen, uns bestohlen! Sie haben einfach unsere Leute angegriffen!" *auch er klingt wütend, er scheint nicht zu verstehen, weshalb sein Bruder seinen Standpunkt nicht einsieht*

Dalanare: "Bis sie unser Lager angriffen, haben sie aber niemanden getötet, Bruder! Niemanden! Keinen einzigen! Sie brauchten wahrscheinlich einfach nur Ressourcen für ihren Stamm! Sicher, es Diebstahl ist ein Verbrechen, dass geahndet werden muss, aber nicht mit dem Tod..." *klingt entschlossen* "Wir verbannen sie aus Feralas. Sie sollen nie wieder das Territorium unseres Volkes betreten, oder sie werden weggesperrt. Das ist mehr als hart genug."

Jansos: "Sie haben uns angegriffen und Dalanari getötet! Und das willst du nicht...!"

Dalanare: "Schweig!" *unterbricht in abrupt* "Etwas hat sie dazu provoziert... jemand hat ihre Kinder gemeuchelt... und sie erheben Anschuldigen an unseren Orden..." *sieht seinem Bruder direkt in die Augen* "Bei deinem Vorschlag, der äußerst grausamer Natur und in jeder Weise unsere Werte verletzt, muss ich dich fragen: Hast du das Töten der Trollkinder angeordnet, Jansos...? Oder warst du es selbst...?" *seine Stimme klingt nun zischend und bedrohlich*

Jansos: *schweigt zunächst, doch dann* "Bruder, ich..."

Dalanare: *voller Zorn* "Hast du sie getötet, Jansos?! Sprich!"

Jansos: *erhebt nun wütend seine Stimme, Entschlossenheit spricht aus ihm, jedoch keine Reue*"Ja! *hält kurz inne, seinen Augen leuchten vor Zorn*Und ich würde es wieder tun!" *schnaubt verächtlich* "Es sind einfach nur Wilde, und früher oder später hätte es Opfer gegeben! Ich musste sie zu einem direkten Angriff zwingen, damit sie aus ihren Löchern kriechen und wir sie ein für allemal ausschalten konnten! *Verzweiflung liegt in seiner Stimme, als er sagt* "Was sollte ich denn tun, Bruder?!"

Dalanare: *betroffen und mit trauriger Stimme* "Du meinst töten... sie allesamt massakrieren... als wären sie dämonische Biester, die kein Teil des Lebens und der Natur sind..."

Jansos: "Ganz genau, Bruder! Ich habe getan, was du nicht konntest!"

Dalanare: *zu den Wachen am Eingang des Verhörsaal* "Bringt ihn weg... sperrt ihn ein... er hat die Werte des Zirkels verraten... Die Göttin möge über ihn richten..."

Jansos: *brüllt laut vor Wut, als die Wachen ihn wegzerren* "Du nennst mich einen Verräter?! Hast du nicht einst deine eigene Königin verraten?! Denkst du, ich werde deinen Verrat an MIR unbeantwortet lassen, so wie sie den Verrat von Schattensang oder gar Sturmgrimm?! Ich schwöre bei allem, was mir heilig ist: Ich werde dich töten, Bruder!"

Dalanare: *voller Zorn* "Nichts ist dir mehr heilig, Jansos... Und nenn mich nicht länger Bruder! Mein Bruder starb, als die Trollkinder gemeuchelt wurden... Bringt ihn weg! Überstellt ihn den Wächterinnen! Sofort!"

Letztendlich wurde Jansos von den Wächterinnen eingekerkert auf Lebenszeit. Dies war damals die härteste Strafe überhaupt, denn noch war ihr Volk unsterblich... Oft wurde er von Priesterinnen besucht, denn Dalanare behielt die Hoffnung, das sein Bruder Reue für seine Taten empfinden könnte, vielleicht durch die Hilfe des Glaubens.

Im Verlies waren auch viele Hochgeborene, die Azshara einst treu ergeben waren. Jansos schmiedete gemeinsam mit ihnen Fluchtpläne, und tatsächlich schafften sie es durch gemeinsame Bemühungen, den Verliesen der Wächterinnen heimlich zu entkommen.

Die Hochgeborenen wollte Jansos als Waffe einsetzen, um gegen den Orden der Dalanari vorzugehen. Doch die Hochgeborenen wollten einem Kaldorei nicht folgen, es wäre den "Quel'dorei nicht würdig", so sagte ihr vermeintlicher Anführer. Als Jansos ihn einfach brutal abschlachtete, willigten die anderen Hochgeborenen aus Angst jedoch ein. Er log ihnen vor, Rache an den Verrätern der Königin nehmen zu wollen, dem "Licht der Lichter" (dies ist auf das Licht des Mondes bezogen) und nannte sich und seine Gefolgsleute "Mondvergelter". Die Königin an sich war ihm aber egal. Er wollte nur Rache an seinem Bruder.

Vor etwa 1500 Jahren konnte die Hauptbasis der Mondvergelter in Winterquell in einem Höhlensystem nahe der Küste ausgemacht werden. Der Orden zog aus, um die Mondvergelter ein für allemal zu besiegen, und es gelang ihnen. In einem Zweikampf konnte Avalora Dalaneira Sternenstaub ihren Großonkel Jansos auf einem hohen Fels am steilen Bergstrand stellen und vermeintlich töten, dieser stürzte scheinbar tödlich getroffen hinunter in die Tiefen der See. Die Mondvergelter galten als besiegt.


Ein neuer Anfang

Es war die Legion auf den Verheerten Inseln, die die Veränderung für den Orden brachte.

Oberleutnant Dalanare Sternenstaub und seine Enkeltochter hatten vom Zirkel den Befehl erhalten, sich einer gemeinsamen Einheit des Tempels und des Zirkels anzuschließen. Leutnant Shalrina Sternenstaub übernahm deshalb das Kommando über den Orden.

Doch viele Dalanari starben auf den Verheerten Inseln, und Shalrina Sternenstaub machte sich Vorwürfe deswegen. Sie ernannte Raoul Totemfaust zum Leutnant und übergab ihm das Kommando.

Unterdessen kam Avalora Dalaneira Sternenstaub zu der Erkenntnis, dass sie zum Orden zurückkehren wollte. In einer feierlichen Zeremonie des Zirkels des Cenarius wurde sie in den Rang eines Oberleutnants befördert und zur neuen Kommandantin des Ordens der Dalanari ernannt.

Nun ist es an ihr, den Orden wieder aufzubauen und in neue Zeiten zu führen.


Neue Zusammenarbeit

Der neuerliche Angriff der Legion hat gezeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit ist. Aufgrund der Berichte vom Kreuzzug nach Argus entschieden der Zirkel des Cenarius sowie der Tempel in Darnassus deshalb, dass auch die Dalanari mit den Schildwachen noch enger verbunden werden sollten. So kam es, dass die zugeteilte Mondpriesterin Arilean Mondnebel seitens des Tempels den Befehl erhielt, eine Einheit von Schildwachen zu kommandieren.

Auch die Schildwachen tragen die Farben der Dalanari.

Die Schildwacheneinheit untersteht laut Verfügung von Tempel und Zirkel dem Oberbefehl von Avalora Sternenstaub mit Arilean Mondnebel als Vertreterin und Beraterin.

Dass Avalora selbst keine Schildwache ist, stellt somit kein Problem dar.

Aufgrund dieser Veränderungen wurde Avalora Sternenstaub in den Rang einer Kommandantin erhoben. Sie selbst änderte die Ränge innerhalb des Ordens, um sowohl dem Zirkel als auch der Schwesternschaft gerecht zu werden.


Stützpunkte

Der Hauptstützpunkt des Ordens der Dalanari befindet sich in der Mondfederfeste in Feralas. Schon von Anfang an bestand eine enge Zusammenarbeit mit den dortigen Schildwachen, so dass es nach der Veränderung noch einfacher und noch enger wurde.

Ein Außenpostenbüro befindet sich in Sturmwind am Kathedralenplatz. In erster Linie wird es mittlerweile nur noch als Büro genutzt, bietet jedoch auch die Möglichkeit, dort zu übernachten, was von der Kommandantin oft getan wird.

Das eigentliche Lager in den Östlichen Königreichen befindet sich im Zwielichthain im Dämmerwald. Dieser Hain bietet genügend Platz für die Dalanari und ihre Tiere.

Weitere zukünftige kleinere Stützpunkte bzw. Außenposten sind denkbar.

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.