Die Eiskronenzitadelle ist eine riesige Festung auf dem Eiskronengletscher mit dicken Wänden, robusten Wachtürmen und massiven Eingangstoren. Die Eiskrone bekam ihren Namen, als Kil'jaeden den Lichkönig zurück in die sterbliche Welt stürzte. Hier verweilte er, bis Arthas ihn befreite und sie zusammen in Arthas Körper verschmolzen. Die Vereinigung löste eine schwere Explosion aus, die den Frostthron freisetzte.

Beschreibung

Die Eiskronenzitadelle dominiert Nordend – sie ist weiter sichtbar als nahezu jedes andere Bauwerk und die Heimat der riesigsten Armee von Untoten in der gesamten bekannten Welt. In ihrem Inneren haust der Lichkönig – ein Tyrann mit fast gottähnlicher Gewalt über seine unermüdlichen, dem Anschein nach auch unzähligen Untertanen – und er wird alles versuchen, um Azeroth in die Knie zu zwingen.

Ein Angriff auf die mächtige Zitadelle ist eine der riskantesten Unternehmungen in der Geschichte Azeroths – und auch die entscheidendste. Die legendären Helden Hochlord Tirion Fordring vom Argentumkreuzzug und Hochlord Darion Mograine haben ihre Kräfte vereint, um den Angriff auf die verstärkten Tore von Eiskrone anzuführen, und sowohl Horde als auch Allianz haben zahlreiche Leben dafür gelassen – ganze Bataillone – um so weit zu gelangen. Sie können nicht wagen, zu verlieren. Die Herrschaft des Lichkönigs muss ein Ende haben. [1]

Von hier aus befehligt der Lichkönig nun die Geißel. Aus den Trümmern des einstigen Eisturms ist eine mächtige, bedrohliche schwarze Festung geworden. Der Hauptteil der Zitadelle liegt oberhalb des gesplitterten Gletschers, die Gletscherteile selber werden durch Brücken und Wege überwunden. Beim Betreten der Zitadelle stellt man sofort die Kälte fest, die hier innewohnt, keine Dekoration und auch keine Teppiche oder Vorlagewerke schmücken diese Festung. Am Fuße der Gletscherspalte befindet sich der Frostthron, das Herz der Geißel und des Lichkönigs privater Sitz.

Dungeons

Vor der Zitadelle

Koltira Todesweber und Thassarian waren über Schemata gestolpert, die auf eine strukturelle Schwäche in der Eiskronenzitadelle hinwiesen. Ingenieure hatten sie studiert und gingen davon aus, dass sie eine offene Stelle in ihrer Verteidigung darstellte - bildlich und wörtlich genommen. Die Pläne zeigten eine Öffnung, die mehrere hundert Meter in den Boden ging. Sie waren sich nicht sicher, welchem Zweck sie diente, doch den Aufklärungsberichten zufolge war sie für die Geißel äußerst wichtig. Unteroffizier Kregga und Hauptmann Kendall wurden unterhalb der Eiskronenzitadelle stationiert, um den dortigen Angriff von Allianz und Horde zu leiten. Mit ein bisschen Hilfe wollten sie den Streitkräften der Geißel einen ordentlichen Schlag verpassen. [2] [3]

Saronitbombe

Allianz und Horde waren in den Besitz einer "geborgten" Ladung schwerer Saronitbomben gelangt, die von der Geißel hergestellt wurden. Dadurch erhielten sie eine Chance, dieser Zitadelle ein wenig Schaden zuzufügen. Die Bomben sahen ziemlich potent aus und sollten zumindest eine ordentliche Delle in die umgebende Struktur machen. Doch bevor sie diese loslassen konnten, mussten sie erst die Gegend sichern und die Verteidigungsstellungen der Geißel schnell unter Kontrolle bringen, bevor die Verstärkung eintraf.

Außerdem benötigten Unteroffizier Kregga und Hauptmann Kendall einige Freiwillige, die die Lunten an den Bomben anzündeten. Unglücklicherweise brannten diese Lunten sehr viel schneller ab als erwartet und die Bomben waren bereits kurz vor der Explosion. Die beste Chance zu überleben war, sich nach vorne fallen zu lassen und zu hoffen, dass der Sturz die Soldaten nicht tötete. Ein Sturz in die Vergessenen Tiefen ... [4] [5] [6]

Rückzug

Bei der Explosion verloren Allianz wie Horde einige Männer, doch sie konnten den Dienern der Geißel auf jeden Fall guten Schaden zufügen. Die Untoten waren danach auf schleunigstem Rückzug zur Zitadelle und hinterliessen große Lücken in ihrer Verteidigung. Es war Zeit vorzurücken und während sich die Geißel vom Angriff erholte, nutzen Koltira Todesweber und Thassarian die Gunst der Stunde um ein zerlegtes Verwüsterfahrzeug im Tal der Verlorenen Hoffnung wieder zum Laufen zu bringen. [7] [8]

WoW: Shadowlands

Im Rahmen der Erweiterung WoW: Shadowlands reist Sylvanas Windläufer zum Frostthron der Eiskronenzitadelle und konfrontiert dort Bolvar Fordragon, der den Thron des Lichkönigs übernahm, um die Geißel in Schach zu halten. Im folgenden Kampf unterliegt Bolvar und es gelingt der Bansheekönigin, die Krone des Lichkönigs zu zerstören. [9]

Durch Sylvanas’ Zerstörung des Helms der Herrschaft wird der Himmel über der Eiskronenzitadelle aufgerissen und liegt nun in Scherben. Damit zerreisst sie aber auch den Schleier zwischen Azeroth und dem Reich der Toten... den Schattenlanden.

Eine neue Invasion der Geißel

König Terenas wusste schon vor langer Zeit, dass es immer einen Lichkönig geben muss. Jetzt gibt es zum ersten Mal keinen, und so wütet im Vorfeld der Veröffentlichung von WoW: Shadowlands die herrenlose Geißel in ganz Azeroth. Nach einem weiteren brutalen Krieg werden sich die Streitkräfte von Azeroth zu einem Gegenangriff auf die Eiskronenzitadelle aufraffen müssen, wo die Geißel ihren Ursprung hat.

Zu Beginn von WoW: Shadowlands werden sich die Helden der Welt nach Eiskrone durchkämpfen und sich auf den Weg zum Gipfel machen. Hilfe bekommen die Helden von Azeroth dabei von Bolvar Fordragon, der jetzt die Todesritter anführt. Diese sind sowohl im Leben als auch im Tod verankert und können den Helden die Reise in die Schattenlande ermöglichen – wo sie geradewegs... → im Schlund landen. [10]

Personen

Quellen

  1. http://eu.battle.net/wow/de/zone/icecrown-citadel/
  2. Quest [80]: Gelegenheit
  3. Quest [80]: Ausnutzen einer Öffnung
  4. Quest [80]: Für Überlegenheit sorgen
  5. Quest [80]: Jagt es hoch!
  6. Quest [80]: Eine kurze Lunte
  7. Quest [80]: Rückkehr an die Oberfläche
  8. Quest [80]: Feldreparaturen
  9. Blizzard Entertainment - World of Warcraft®: Shadowlands ist jetzt im Blizzard Shop und WoW-Shop zum Vorverkauf erhältlich! (01.11.2017)
  10. Blizzard Entertainment: World of Warcraft: Zusammenfassung der Podiumsdiskussion „Wie geht es weiter?“ (01.11.2019)
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