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Dämonenjäger sind dunkle, schattenhafte Krieger, die vom größten Teil der Nachtelfen gemieden werden. Vor langer Zeit schlossen sie einen Pakt, die Kräfte des Chaos mit dessen eigener schrecklicher Macht zu bekämpfen. In einem ihrer Rituale blenden sich diese geheimnisumwitterten Krieger selbst, um so ihre "Spektralsicht" zu entwickeln, durch die sie Dämonen und Untote besser erkennen können.

Beschreibung

Bei Kämpfen benutzen Dämonenjäger dämonisch aufgeladene Kriegsklingen und beschwören sogar dämonische Energien herauf, um ihre ungeheuren Kampffertigkeiten noch zu steigern. Doch obwohl man die Dämonenjäger zu den mächtigsten Kriegern der Nachtelfen-Gesellschaft zählt, werden sie wegen ihres selbstlosen Pakts mit der Dunkelheit doch stets verteufelt und missverstanden. Der erste Dämonenjäger war Illidan, der später entdeckte, dass auch die Blutelfen, welche sich ihm anschlossen, das Potenzial zu guten Dämonenjägern besaßen, sodass er welche ausbildete.

World of Warcraft: Legion

Mit der Erweiterung World of Warcraft: Legion werden Dämonenjäger als neue Heldenklasse für Nachtelfen- und Blutelfencharaktere spielbar. Das Startgebiet für diese Klasse ist die ehemalige Gefängniswelt Mar'duun.

Besiegt Eure Feinde als ausgestoßene der Elfengesellschaft, die es gewagt haben, die schreckliche Macht der Legion für sich zu beanspruchen. Neben überwältigender Mobilität und einem unnatürlichen Wahrnehmungssinn bedienen sich Dämonenjäger in Notfällen verbotener Mächte, die sie in furcheinflößende Dämonenformen übergehen lassen. Widmet Euch der Verwüstung, um jeden in eurem Weg mit feurigen Dämonenattacken zu vernichten. Wenn Euch der Sinn eher danach steht, es mit den mächtigsten aller Dämonen aufzunehmen, könnt Ihr mit der Spezialisierung auf Rachsucht selbst schwerstem Schaden widerstehen und Euren Hass von den Angriffen Eurer Gegner antreiben lassen. [1]

Das Abenteuer

Ähnlich wie bei den Todesrittern, erleben Spieler in den Startmissionen der Dämonenjäger durch und durch, was es bedeutet, dieser Klasse anzugehören. Dabei wird gleichzeitig die geschichtliche Lücke von den Geschehnissen in "The Burning Crusade" bis hin zur Entstehung dieser epischen Heldenklasse geschlossen. Ihr werdet mehr darüber erfahren, was Illidan im Schwarzen Tempel wirklich vor hatte und euch euren Weg durch Mardum ebnen. Dämonenjäger erhalten außerdem einen "Teufelssäbler" als Reittier – ein Geschenk des obersten Dämonenjägers Illidan.

Mardum ist jedoch erst der Anfang eures Abenteuers. Nachdem ihr als Dämonenjäger Maievs Wächtern entkommen seid, schließt ihr euch schließlich eurer Fraktion an, gründet eine Ordenshalle für eure Klasse und begebt euch auf die Suche nach eurer Artefaktwaffe. Das Opfer der furchtlosen Nachtelfen und Blutelfen, die alles aufgaben, um zu Dämonenjägern zu werden, wird nicht umsonst gewesen sein. Mit der Macht, die sie dadurch erhalten haben, sind sie wichtige Verbündete im Kampf gegen die Brennende Legion. [2]

Klassenbeschreibung

Dämonenjäger, Schüler von Illidan Sturmgrimm, führen ein düsteres Vermächtnis weiter, das Freund und Feind gleichermaßen in Schrecken versetzt. Die Illidari machen sich Dämonen- und Chaosmagie zueigen – Energien, die Azeroth schon seit langem bedrohen – und hoffen, sie als Waffe gegen die Brennende Legion einzusetzen. Die dämonische Macht ihrer vernichteten Feinde lässt sie deren Eigenschaften annehmen, was bei anderen Elfen Abscheu und Schrecken hervorruft.

Dämonenjäger nehmen sich in einem Ritual selbst das Augenlicht. Im Gegenzug dafür erhalten sie Geistersicht, dank derer ihnen nichts und niemand entgeht. Sie gelten durch diese verbesserte Sinneswahrnehmung, ihre unnatürliche Beweglichkeit und magische Macht als unvorhersehbare Widersacher. Wer zur Beute der Illidari wird, sollte sich auf das Schlimmste gefasst machen. [3] Dämonenjäger stehen - was die Kampfeslust angeht - den Legionen ihres meistgehassten Feindes in nichts nach. [4]

Allgemeines

Dämonenjäger setzen auf Geschwindigkeit und vermeiden daher schwere Rüstung, um schnell zu Feinden aufschließen zu können und sie mit ihren Einhandwaffen auszuschalten. Allerdings müssen die Illidari ihre Agilität auch defensiv einsetzen, damit sie siegreich aus Kämpfen hervorgehen. Dämonenjägern stehen chaotische Energien zur Verfügung, mit denen sie Verwüstung unter ihren Feinden stiften können. Mit dieser Macht können sie aber auch Schaden widerstehen und rachsüchtige Attacken ausführen.

  • Art: Nahkämpfer (Verwüstung), Tank (Rachsucht)
  • Standardleisten Gesundheit, Energie
  • Verfügbare Rüstungen Stoff, Leder
  • Verfügbare Waffen Dolche, Faustwaffen, Einhändige Äxte, Einhändige Streitkolben, Einhändige Schwerter

Der auf Schaden spezialisierte Verwüstungsdämonenjäger verwendet die neue Ressource Jähzorn, um Schaden zu verursachen. Der Rachsuchtdämonenjäger hingegen ist ein Tank und Dämoneninquisitor, der Schutzzauber und Schmerzen einsetzt, um seine Ziele durchzusetzen. Die außerordentliche Mobilität der Klasse ist ein echtes Highlight und einzigartige Fähigkeiten wie 'Geistersicht' werden für mehr Komplexität im Gameplay sorgen. [5]

Artefaktwaffen

Ihr seid zu einem der größten Dämonenjäger von Azeroth aufgestiegen und verdient eine Waffe, die nicht nur mächtig ist, sondern auch einen Namen trägt. Die Schüler von Illidan haben zwei ausgeprägte Spezialisierungen: Verwüstung und Rachsucht. Jede birgt ihre ganz eigene Identität, die sich in den Entscheidungen über Eure Artefaktwaffe widerspiegelt.

  • Zwillingsklingen des Betrügers - Verwüstungsdämonenjäger verursachen mit den Zwillingsklingen des Betrügers blitzschnell tödlichen Schaden. Diese unfassbar mächtigen Kriegsgleven zerteilen alles und jeden in ihrem Weg.
  • Kriegsklingen der Aldrachi – Rachsuchtdämonenjäger bleiben standhaft im Angesicht jeder noch so überwältigenden Gefahr. Die Waffen ihrer Wahl sind die Kriegsklingen der Aldrachi – erfüllt mit der Kraft und Unbeugsamkeit eines verlorenen Volkes. [6]

Fähigkeiten

  • GEISTERSICHT - Die Blindheit der Dämonenjäger täuscht über ihre tatsächlichen Wahrnehmungsfähigkeiten hinweg. Sie verlassen sich auf magisch verstärkte Sicht, um Gegner zu entdecken – auch jene, die sich hinter Hindernissen verstecken.
  • METAMORPHOSE - Dämonenjäger verwandeln sich in höllische Gestalten, um ihre bereits beträchtliche Macht zu erhöhen: Auf Schaden fokussierte Illidari erhalten unglaubliche Schnelligkeit und erhöhten Schaden, um ihre Beute zur Strecke zu bringen, während defensiv orientierte Illidari in ihrer dämonischen Form nahezu unverwundbar werden.
  • UNVERGLEICHLICHE MOBILITÄT - Dämonenjäger können zudem Doppelsprünge ausführen, in den Kampf hinein- und wieder herausspringen und sogar mit ihren Flügeln gleiten, um Gegner aus der Luft zu überraschen.

Hintergrund

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Illidan Sturmgrimm ist zweifelsohne der bekannteste Dämonenjäger und war auch der Erste ihrer Art. Selbst sein eigener Bruder erkannte sein Opfer nicht an und sperrte ihn für 10.000 Jahre lang ein, da er sich mit den dunklen Mächten eingelassen hatte. Illidans Fall ist jedoch einzigartig. Sargeras selbst, Herrscher über die Brennende Legion, brannte Illidan die Augen aus, und so erhielt Illidan die Sicht, die ihm erlaubte, Dämonen sowie magisch begabte Sterbliche zu erkennen. Zusätzlich überzog Sargeras Illidans Körper mit Tätowierungen, welche seine arkanen Fähigkeiten stärken sollten.

Später ging eine Gruppe von Nachtelfen, Illidans Beispiel folgend, einen Pakt ein, die Mächte der Legion gegen diese anzuwenden. Natürlich konnten sie ihre Macht nicht auf dieselbe Art und Weise erlangen, wie es Illidan getan hatte, doch sie fanden andere Lösungen. Seitdem haben auch andere Nachtelfen sowie einige wenige Mitglieder anderer Völker diesen Weg eingeschlagen. Sie nahmen die dämonische Essenz in sich auf und nutzen diese, um die Diener der Legion zu zerstören.

Entwicklung und Fähigkeiten

Dämonenjäger verfügen über eine Reihe von Fähigkeiten, welche ihnen dabei helfen, die Dämonen zu vernichten. Sie meiden die schwere Rüstung, da sie Beweglichkeit und Schnelligkeit im Kampf schätzen. Je mehr Macht ein Dämonenjäger erhält, desto mehr verändert er sich und sein Erscheinungsbild wird zunehmend dämonischer. Die Veränderungen sind unterschiedlich und reichen von glühenden Augen bis hin zu schwarzem Blut. Wenn ein Dämonenjäger seine Ausbildung vollendet hat, ist er nur mehr eine dunkle Vision seines früheren Selbst.

Obschon die Veränderungen weder seine Persönlichkeit noch seine Zugehörigkeit verändern (laut den Dämonenjägern zumindest), sind die physischen Änderungen umso stärker ausgeprägt. Die vollendete Form eines Dämonenjägers ist, selbst zum Dämon zu werden. Diese dämonische Form ist natürlich auch unterschiedlich je nach Persönlichkeit, einige Merkmale sind glühende rote Augen, Hörner, Flügel, Hufe, ein spitzer Schwanz, eine dunkle Haut und ähnliche Äußerlichkeiten.

Dämonenjäger vermögen die Energie der Dämonen abzusaugen, um ihre eigene wieder aufzufüllen und benutzen hauptsächlich Arkane Magieund Feuermagie. Schattenmagie ist eher selten. Andere Energien wurden nicht bestätigt. Zudem vermag der Dämonenjäger die chaotische Magie in seiner Waffe zu bündeln, um stärker zu werden. Von einigen Dämonenjägern ist zudem bekannt, dass sie die Fähigkeit besitzen, sich mit einem Feuerschild zu schützen. Bei der sogenannten „Metamorphose“ können sich die Dämonenjäger für eine gewisse Zeit in ihren inneren Dämonen verwandeln.

Völker und Initiation

Da die Tradition der Dämonenjäger eine nachtelfische ist, sind die meisten Dämonenjäger Nachtelfen. Einige Blutelfen haben sich ebenfalls für diesen Weg entschieden, aus Rache für ihr zerstörtes Reich. Obschon prinzipiell jedes Volk zum Dämonenjäger werden kann, gibt es über solche Ausnahmen keinerlei Berichte. Jedes Mitglied eines andern Volkes, welches sich zu diesem Weg berufen fühlt, muss einen nacht- oder blutelfischen Dämonenjäger aufsuchen, welche den zukünftigen Dämonenjäger bei der Initiation unterstützen.

Zu den Ritualen zählen einen Dämonen gefangen nehmen und ihn zu opfern, um einen Teil seiner Macht in sich aufzunehmen. Als Teil der Zeremonie muss sich der Anwärter mittels einer magischen Klinge die Augen ausbrennen, damit der dämonische Geist nicht mehr aus seinem Körper entweichen kann. Die meisten Dämonenjäger verstecken ihre derart verstümmelten Augen anschließend hinter einer Augenbinde. Im Gegenzug für dieses Opfer erhält der Dämonenjäger die Fähigkeit, die Welt ohne Augen zu sehen - Kreaturen sind nicht viel mehr als schimmernde Kugeln vor einem grauen Hintergrund. Dämonische Macht allerdings brennt lichterloh, so dass sie der Dämonenjäger sehr einfach erkennen kann.

Ausrüstung und Waffen

Obschon die genaue Ausrüstung von Dämonenjäger zu Dämonenjäger unterschiedlich sein kann, so gibt es doch einige Gemeinsamkeiten. Die Augenbinde wird von quasi jedem Dämonenjäger dazu benutzt, seine verstümmelten Augen zu verbergen und ist zumeist aus teurem Stoff hergestellt. Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Angewohnheit der männlichen Dämonenjäger, mit nacktem Oberkörper zu kämpfen, um die Wichtigkeit der Beweglichkeit darzustellen. Generell lehnen sie daher schwere Rüstung ab. Die wenigen weiblichen Dämonenjäger halten es ähnlich, und tragen am Oberkörper gerade mal das Nötigste.

Zumeist bevorzugen die Dämonenjäger Stoff oder Leder, Platte tragen sie selten bis gar nicht. Als Kontrast zu ihrer kargen Rüstung benutzen die Dämonenjäger große, mächtige Kriegsgleven, welche den Zwillingsgleven von Azzinoth, welche Illidan trägt, ähneln. Obschon diese Tendenz nirgends deutlich erklärt wird, so gibt es doch einige mögliche Erklärungsversuche. Zum einen könnte diese Art der Waffen einfach zur Tradition geworden sein, indem die späteren Dämonenjäger den Ersten ihrer Art imitierten.

Eine weitere Erklärung wäre, dass diese Waffenart bevorzugt von jenen Dämonen getragen wurde, welche die Dämonenjäger bei ihrem Aufnahmeritual besiegen mussten. Die Größe der Waffen und die Tatsache, dass sie gebogen sind, ermöglichen dem Dämonenjäger darüber hinaus einen leichten Umgang mit diesen schweren Waffen. Zudem ist es im Bereich des Möglichen, dass genau diese spezielle Form besonders geeignet ist, um von magischen Energien durchflossen zu werden.

Fähigkeiten

Dämonenjäger haben die Fähigkeit entwickelt, sich selbst in Flammen zu setzen, um Feinde in ihrer Nähe für eine gewisse Zeit zu verbrennen. Sie können Blitze verschießen, welche die magischen Energien ihrer Opfer sich in flammende Qual verwandeln lassen. Auch können sie, da ihre Ohren und anderen Sinne durch die Initiation noch geschärft wurden, feindlichen Attacken eher entgehen als andere Elfen. Durch die Metamorphose kann sich der Dämonenjäger letztendlich selbst in einen Dämonen verwandeln.

Berühmte Dämonenjäger

Quellen

Einzelnachweise

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