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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 18. April 2016 als Spotlight der Woche vorgestellt.
Celine in der Gegenwart auf ihrem gewohnten Posten in Sturmwind.

Celine in der Gegenwart auf ihrem gewohnten Posten in Sturmwind.

Volk: Mensch
Klasse: Jäger/Schütze
Gilde:

Königliches Wachregiment

Dienstgrad: Gefreiter
Gesinnung: Rechtschaffend/Neutral/Böse
Beruf: Wache
Größe: 1,64m
Alter: 19
Wohnort: Sturmwind
Herkunft: Gilneas
Mutter: Anastasia Williams (geb. Dunn-†)
Vater: Bryan Williams (†)
Weitere Verwandte; Lissandra Williams (Schwester-†)
Nathan Williams (Bruder-†)
Heath Williams (Cousin)

Celine Williams, auch genannt Arilici, ist eine Soldatin seiner Majestät, König Varian Wrynn, und dient im Rang einer Gefreiten unter dem Befehl von Hauptmann Arto D. Barbek als Schütze im 10. königlichen Wachregiment von Sturmwind.

Familie und Kindheit[]

Celine wurde als drittes Kind einer wohlhabenden Familie ausGilneas geboren und wuchs auf dem Gut ihrer Familie, nahe Duskhaven, auf.

Ihr Vater war einer der führenden bürgerlichen Großverdiener Gilneas' und besaß die größten Destillen im ganzen Land, was ihn zum führenden Whisky-Vertreter des Landes machte. Es dauerte nicht lange, bis andere Unternehmer das Potenzial dieses Marktes erkannten und versuchten, zu expandieren. Ihr Vater, der sich und sein Erbe durch diese Konkurrenzunternehmen gefährdet sah, kaufte kurzerhand alle nennenswerten Unternehmen auf, entließ alle Arbeiter und lies die Destillen einreißen - zwar stürzte das die Familie fast in den Ruin, was er sehr geschickt vor den Augen seiner Konkurrenz verschleierte, doch mit dieser Einschüchterungstaktik verhindertete er den weiteren Wachstum anderer Unternehmen und sicherte das Monopol für sich.

Sicht von oben auf das Gut der Williams' Familie vor Duskhaven - rechts das Herrenhaus, links die Häuser von bediensteten Familien.

Sicht von oben auf das Gut der Williams' Familie vor Duskhaven - rechts das Herrenhaus, links die Häuser von bediensteten Familien.

Es dauerte nicht lange, bis sich die Finanzen der Familie erholten, und so setzte er erneut alles auf eine Karte und erwarb einige Hektar Land um dort Hefe und Gerste anzubauen, die wichtige Bestandteile für die Destillierung von Whisky darstellen. Doch zahlte sich diese gewagte Investition schon am Tage der ersten Ernte aus - auf dem Land wurde genügend Hefe und Gerste angebaut um den Verbrauch der Destillen zu decken und den Überschuss zu Spottpreisen auf den Märkten des Landes feilzubieten.

Ihre Mutter, eine einfache Hausfrau, führte den Haushalt und kümmerte sich um die Familienangelegenheiten, während ihr meist distanzierter Vater sich vollens auf sein Unternehmen konzentrierte. Ihre Schwester verpflichtete sich früh in der Armee. Als ihr Bruder, zu dem sie ein sehr gutes Verhältniss pflegte und der für sie einen Ersatz für ihren kalten und distanzierten Vater darstellte, spurlos verschwand, brach für sie die Welt zusammen.

Als letztes verbliebendes Kind der Familie, ruhten nun alle Erwartungen ihres Vaters auf ihr. Sie wurde auf eine Privatschule geschickt, bekam Unterricht im fechten, schießen und reiten, lernte wie man sich am Hofe zu verhalten hat und wurde in feine Kleider gesteckt. Jahre vergingen und sie ertrug den Zwang ihres Vaters, doch mit dem Ausbruch der Pupertät kam auch der erste Trotz.

Die Jugend, der Fluch und die Flucht[]

Die Jugend[]

Mit 14 begann Celine auf die schiefe Bahn zu rutschen - sie entsagte der Zukunft die ihr Vater für sie vorgesehen hatte und begann die Schule und den Unterricht zu schwänzen. Regelmäßig rannte sie von Zuhause davon und machte Unsinn. Zuerst blieb es bei kindlichem Schabernak, doch es dauerte nicht lange, bis sie die Unterwelt Gilneas' für sich entdeckte. Kurz darauf wurde man auf sie aufmerksam,

Celine als jugendliche in den Slums von Gilneas'.

Celine als jugendliche in den Slums von Gilneas'.

erkannten ihr Potenzial und einen Vorteil darin, das jeder sie aufgrund ihres Alters unterschätzen würde. Einige Schmalspurganoven nahmen sie auf und nutzen sie Schamlos aus - doch sie begann mit der Zeit gefallen daran zu finden; der Adrenalinrausch der einen überkommt wenn man den Geldbeutel eines Mannes, groß wie ein Schrank, von seinem Gürtel schneidet. Der Nervenkitzel; die Furcht das der Betrug auffallen könnte, wenn man gerade vier Männer beim Glückspiel um ihr Geld erleichert. Immer regelmäßiger war sie auch daran beteiligt wenn es mal wieder darum ging einen Schuldner zusammenzuschlagen, immer öfter schlug sie selbst das ein oder andere mal zu, trat den am Boden liegenden. Doch nicht immer lief alles wie geplant - das erbeutete Geld wird geteilt, doch wurde sie erwischt, so musste sie die Konsequenzen alleine tragen. Entweder nahmen die Bestohlenen und Betrogenen sich der Sache selbst an oder sie übergaben Celine an die zuständige Wache. Doch war das Grundsätzlich egal. Ob Wache oder Ganove, von beiden hatte sie nur eines zu erwarten - Gewalt in Form von Schlägen. Viele male kroch sie zusammengeschlagen nach Hause, wo ihre Mutter sie nach Kräften versorgte - doch zahlreicher waren die Peitschenhiebe, die sie durch Soldaten der Wache erhielt, die es zu versorgen galt. Als sie beim Ausbruch der Nordtorrebellion hörte, das ihr Bruder unter den Rebellen sei, zögerte sie nicht lange und begann diese zu unterstützten - niemals direkt, doch versorgte sie die Rebellen als Teil eines Diebesringes mit Informationen und Material für den Bürgerkrieg. Nach dem Ende der Rebellion erreichte sie die Nachricht das ihre Schwester im Kampf gefallen sei, und ihr Bruder zusammen mit den anderen Rebellen inhaftiert werden würde - das stürzte sie in eine tiefe Depression und machte sie zunehmend angressiver - sie nahm an Straßenkämpfen teil um sich Linderung zu verschaffen. Anderen Schmerzen zuzufügen, oder selbst körperlichen Schmerz zu erfahren, lenkte sie von ihren seelischen Qualen ab.


Der Fluch[]

Das Anwesen der Williams' Familie direkt an der Küste Gilneas'.

Das Anwesen der Williams' Familie direkt an der Küste Gilneas'.

Erst der Ausbruch des Worgenfluchs brachte sie wieder zurück in die Realtität. Sie floh nach Hause, nach Duskhaven, und war auf dem Gut ihrer Familie einige Zeit sicher. Wochen vergingen bis ihre Mutter sie rief - zusammen mit ihrem Vater reisten die beiden von ihrem Anwesen nach Duskhaven. Dort angekommen führte man sie in einen Pferch in denen gefangene Worgen eingesperrt wurden. Als die Wache, die sie führte, auf einen der Worgen zeigte traf sie der Schlag. Um den Hals trug der Worgen eine Halskette - die Halskette die sie ihrem Bruder kurz bevor er verschwand geschenkt hatte. Ehe sie es schaffte ein Wort über die Lippen zu bringen musste sie mit ansehen wie ihr Vater seine alte Pistole zog und dem Worgen, ihren vom Fluch befallen Bruder, ohne zu zögern in den Kopf schoss und so das Leben ihres Bruders beendete. Dann gab es kein halten mehr für Celine - sie brach in Tränen aus, schrie aus tiefsten Hals und fing an um sich zu schlagen. Ihre Mutter versuchte sie mit Worten zu beruhigen, doch als dies ohne Erfolg blieb schlug ihr ihr Vater mehrfach mit dem Handrücken ins Gesicht und brachte sie so zum schweigen. Sie kehrten zurück auf ihr Anwesen und kaum zwei Tage später griffen die Verlassenen an.


Die Flucht[]

Ihr Anwesen lag direkt am Wasser, und so war es eines der ersten gilnearischen Gebäude das in die Hände der Verlassenen fiel - Ihr Vater erschoss einen der Soldaten der Verlassenen ehe er überwältigt wurde. Alle drei wurden sie gefesselt ins Wohnzimmer gebracht und dort musste Celine mitansehen wie die Soldaten der Verlassenen ihre Eltern enthaupteten. Sie selbst wurde im Blut ihrer ermordeten Eltern zurückgelassen, nur um dann in den Flammen des brennenden Anwesend qualvoll zu sterben... Auch wenn sie lauthals um Hilfe schrie, war sie sich sicher das sie in den Flammen sterben würde - sie schloss mit ihrem Leben ab und erwartete den Tot, als plötzlich eine Gestalt die dichte Rauchwand durchbrach

Celine zusammen mit dem namenlosen Lebensretter vor dem brennenden Haus.

Celine zusammen mit dem namenlosen Lebensretter vor dem brennenden Haus.

und sie aus dem brennenden Haus zerrte. Ein junger Mann, groß mit rotblonden Haaren und tiefen braunen Augen löste ihre Fesseln, griff ihre Hand und zerrte sie hinter sich her. Er sprach kein Wort, bis sie kurz vor Kielwasser auf eine Patroullie der Verlassenen stießen, die sie zu entdecken drohten.

"Laufe los und schaue nicht zurück - ich bin direkt hinter dir." sagte er.

Und das tat sie. Sie rannte los ohne sich umzusehen...Einfach immer weiter, bis zu ihrem Ziel. In Kielwasser angekommen dreht sie sich um und wartete, bis zum Morgen des nächsten Tages verharrt sie an ein und der selben Stelle und starrt in die Richtung aus der sie gekommen war - doch er taucht nicht auf, der Horizont blieb leer. Als Letzte ging sie an Bord des Flüchtlingsschiffes, den Blick immernoch zum Horizont gerichtet, selbst als Gilneas schon hinter ihm verschwand. In Darnassus angekommen sprach ein gilnearischer Soldat sie an und schilderte was er aus seinem Beobachtungsposten in den Bergen durch ein Fernrohr sah. Er sah sie, wie sie in Richtung Kielwasser lief während der junge Mann, der ihr das Leben rettete, mit einem Stock bewaffnet auf die Patroullie der Verlassenen zurannte und ihr so, unter Einsatz seines eigenen Lebens, Zeit zur Flucht verschaffte. Die einzigen und letzten Worte, die sie von ihm hörte, würden sich für immer in ihre Gedächnis brennen.

Hoffnung, Trauer und Verzweiflung.[]

Die Überfahrt[]

Celine bei ihrer Arbeit auf dem Schiffsdeck, kurz vor einem Übergriff durch einen Matrosen.

Celine bei ihrer Arbeit auf dem Schiffsdeck, kurz vor einem Übergriff durch einen Matrosen.

Es dauerte eine Woche bis Celine sich von dem Schock erholte und bereit war ihre Reise fortzusetzen - ihr Ziel, Sturmwind, schien in weiter Ferne. Ohne Geld blieben ihr nicht viele Möglichkeiten die Reise zu bezahlen, und so heuerte sie als Schiffs'bursche' auf einem zwielichtigen Handelsschiff mit Kurs nach Beutebucht an. Nach ein paar Tagen auf See schlug die Stimmung der Crew schlagartig um. Wurde sie zuvor in Ruhe gelassen, während sie das Deck schrubbte oder in dem Smutje aushalf, ging die Crew nun regelrecht auf sie los. Der Crew körperlich unterlegen, war sie den Männern hilflos ausgeliefert - Immer wieder musste sie Übergriffe der Matrosen über sich ergehen lassen, bis eines Tages der erste Maat, James Forester, Zeuge eines solchen Übergriffes wurde. Bevor es ausarten konnte, erhob er die Stimme und beendete die Tortur ehe es über ungeziemde Berührungen der Crew hinaus ging. Er war ein charismatischer und gutausehender Mann, stehts höflich und freundlich ihr gegenüber, mit rotblonden Haaren und braunen Augen... Tage auf See vergingen, in denen Celine stehts James' nähe suchte - bei ihm fühlte sie sich geborgen und sicher. Es dauerte nicht lange, und sie verfiel ihm gänzlich.


Beutebucht und Ratschet[]

Als das Schiff in Ratschet vor Anker ging, verließ sie zusammen mit ihm das Schiff und verbrachte einen Tag an Land. In der örtlichen Taverne tranken sie zusammen, unterhielten sich bis tief in die Nacht hinein und verbrachten schließlich die Nacht zusammen. Wieder an Bord jedoch, zeigte er sein wahres Gesicht. Er brüstete sich vor der Crew mit seiner Eroberung und beanspruchte sie, als würde er sie besitzen - doch schütze sie das wenigstens vor den anderen Matrosen. Das Schiff nahm Kurs aufBeutebucht und in den kommenden Tagen galt Celines größter Wunsch wieder in Gilneas zu sein, gefesselt im Blut ihrer Eltern zu liegen und in den Flammen des brennenden Hauses zu sterben...Doch dieser Wunsch blieb auf dem Schiff zurück, als sie in Beutebucht von Bord floh. In der Stadt versteckt wartete sie bis das Schiff die Segel setzte und am Horizont verschwand. Ihr Ziel erschien zum greifen nahe als sie von einer Gruppe Söldner hörte, die auf den Weg nach Sturmwind seien. Der Anführer der Gruppe, ein Berg von einem Mann, erklärte sich bereit sie mit auf die Reise zu nehmen, wenn sie selbst für ihre Verpflegung aufkommen würde. Durch Diebstahl beschaffte sie sich die nötigen Vorräte und schon einen Tag nach ihrer Ankunft brachen sie nach Sturmwind auf. Das Ziel vor Augen ließ sie im Nachtlager ihre Deckung fallen und schloss ihre müden Augen. Sofort schlief sie ein - ein folgendschwerer Fehler den sie schon zum Zeitpunkt ihres erwachens bereuen würde.


Grausames Schicksal[]

Als sie wieder zu sich kam, aus dem unnatürlich tiefen Schlaf erwachte, fand sie sich mit gefesselten Händen in einem Bambuskäfig wieder. Sofort bemerkte sie die anderen Käfige die direkt neben dem ihrem standen, und die Personen die in ihnen saßen. Sie zerrte an den Fesseln, doch ihre Peiniger wussten offensichtlich was sie taten - sie war chancenlos. Die Angst überkam sie, doch ehe sie weiter über ihre Situation nachdenken konnte, hörte sie Rufe auf dem Deck des Schiffes, in dessem Rumpf sie sich befand. Land - verkündete eine brüllende Stimme. Es dauerte nur eine Minute als die ersten Männer die Treppen hinab kamen und begannen die Käfige zu öffnen und die eingepferchten Leute herauszuführen, sie selbst war eine der ersten. Auf dem Deck angekommen blendete die Sonne sie für einen Augenblick, im nächsten erkannte sie, das das Schiff nahe Ratschet vor Anker ging. Mit einem kleinen Ruderboot wurde sie mit einigen anderen auf eine Insel nahe Ratschet gebracht, auf ein Art Bühne zu den anderen Männern und Frauen aus dem Schiffsrumpf. Ein etwas dicklicher Mann versetzte ihr einen Stoß und so stolperte sie nach vorne, aus der Reihe heraus und ehe sie sich versah, ertönten auch schon die ersten Gebote aus der Menge. Sie erstarrte - davon hatte sie gehört - eine Auktion auf der Menschen verkauft wurden - ein Sklavenmarkt! Der dickliche Mann begann lauthals Lobpreisungen über sie auszurufen was die Leute vor dem Podest nur noch mehr anzuspornen schien - als jedoch ein Mann aus einer der hintersten Reihen sein Stimme erhob und ein Gebot aussprach, ging ein raunen durch die Menge und ohne zu zögern klatschte der dickliche Auktionator in die Hände woraufhin zwei weitere Männer Celine an den Armen packten und abführten. Durch die Menge hindurch zu einer Gondel in der ein mit Schmuck überladener Mann saß, rechts neben ihm eine Frau mittleren Alters, links ein junges Mädchen, etwa so alt wie Celine selbst. Das junge Mädchen klatsche aufgeregt in die Hände, scheinbar voller Freude über Celine die am Fuße der Gondel auf die Knie gezwungen wurde. Der Mann deutet mit einem Wink zu einer seiner Bediensteten - diese tritt auf Celine zu und begann sie wortlos zu untersuchen - mit den Fingern zwang sie Celine den Mund zu öffnen und prüfte ihre Zähne, riss ihr an den Haaren und zerrte sie auf die Beine - schlug links und rechts auf ihre Oberschenkel, unter ihre Rippen, an ihre Wangen und ihre Arme. Schließlich drückte sie Celine zurück auf die Knie und wendete sich mit einem nicken ab.

Der Mann erhob erneut seine Stimme "Wie willst du sie nennen, mein Engel?"

Offensichtlich sprach er mit seiner Tochter, denn sie antwortete.

"Ariel - oder Lisa! - Nein Luci! Ich kann mich einfach nicht entscheiden..."

"Aber du musst dich entscheiden, mein Engel. Wir müssen dem armen Ding doch einen Namen geben!"

"Ja-ha...Aber...Warte! Ich hab's! Ari-li-ci! Ich nennen sie Arilici!"

"Mein Name ist Ce-" Doch ehe Celine ihren Satz beenden konnte, traf sie der Handrücken einer ihrer Bewacher im Gesicht.

"So jung, so frisch...So dumm." Der Mann auf der Gondel kichert. "Arilici - du wirst die private Zopfe meiner Tochter. Ihre Letzte neigte dazu Widerworte zu geben und ist beim spielen...Verunglückt."

Erneut wendet er sich zu seiner Dienerschaft. "Setzt ihr das Zeichen, wascht sie und richtet sie her, bevor ihr sie meiner Tochter auf ihr Zimmer schickt."

Celine erstarrte erneut als sie die Diener ihres neuen Herren entdeckt, die aus einer kleinen Esse ein glühendes Eisen zogen und schnellen Schrittes auf sie zu kamen. Sie wollte aufspringen und davon rennen, doch hielten die Männer hinter ihr sie fest. Gewaltsam griff man ihren Arm und streckte ihn aus - sie kniff die Augen und biss die Zähne zusammen, in Erwartung der Schmerzen die sie nun erleiden würde. Doch das alles half nichts, dennoch schrie sie auf, riss ihre Augen auf, als einer der Männer das Eisen unerbittlich auf ihr zartes Handgelenk drückte. Der Geruch von versengendem Fleisch stieg ihr in die Nase - ihrem Fleisch.

So kann es nicht Enden...Nicht so...

Als sich ein schwarzer Schleier vor ihre Augen legte, verlor sie das Bewusstsein...

(weiteres wird ergänzt)

Aussehen und Charakter[]

Aussehen[]

Celine ist eine junge Frau im Alter von etwa 20. Jahren. Sie hat rabenschwarzes Haar das in großen Locken auf ihre Schultern fällt, ist es nicht gerade mit einem groben Lederriemen zu einem strammen Zopf gebunden. Ihr ernster Gesichtsausdruck und ihre großen grauen Augen, die sich in die Euren zu bohren versuchen, bilden einen starken Kontrast zu dem frechen Lächeln, das stets ihre Lippen ziert. Eine feine Narbe verzeichnet sich in ihrem Gesicht - Sie beginnt auf ihrer Stirn, teilt ihre rechte Augenbraue in zwei fast gleiche Teile, verläuft über ihr Auge hinweg bis auf höhe ihres Jochbeins. Piercings in der linken Augenbraue, dem linken Nasenflügel und in der Unterlippe, nahe ihres linken Mundwinkels, runden, in Verbindung mit feinen grauen Lidschatten, schwarzer Wimperntusche und blutroten Lippenstift, das Gesamtbild ab. Ihrem Körper wirkt trainiert, der Ansatz eines Sixpacks zeichnet sich an ihrem Bauch ab, doch lässt ihr Körper auch die weiblichen Reize nicht missen. Ihre ausladenden Kurven verleiten so manchen Mann zu träumen, was unter ihrer Kleidung verborgen liegen könnte - verstärkt durch ihren Gang, bei dem sie immer einen Fuß direkt vor den anderen setzt, in einer fortlaufenden, geraden Linie. Eine Tatowierung, die hinter ihrem rechten Ohr beginnt, verläuft in Form eines feinen Musters ihren Hals hinab bis es ihre Schulter erreicht - ihre rechte Schulter ist von der Halsbeuge aus in einem Runden Schwung bis zu ihrer Achsel, Brust und Rückebereich gleichermaßen, gänzlich tatowiert - ohne Unterbrechung verläuft das Muster weiter ihren Arm entlang und nimmt ihren Oberarm gänzlich und die Außenseite ihres Unterarms ein. Das Muster selbst besteht aus unzähligen Namen und Symbolen. Sowohl Rechts, wie auch Links zieren zwei weitere Tatowierungen die Innenseiten ihrer Unterarme - Immer Stark auf der rechten und Immer Treu auf der linken Seite. An ihrem rechten Handgelenk, verdeckt durch ein schwarzes Tuch, wurde der Buchstabe 'S' auf die Innenseite ihres Handgelenks eingebrannt.

Charakter[]

Celine wurde schon vieles genannt, doch nicht viele schätzen dieses Mädchen richtig ein. Grausam und Kaltblütig - Unbedacht und Sprunghaft - Liebevoll und Sanft; Mit diesen Worten kann man sie passend beschreiben. Celine liebt jeden einzelnen ihrer Freunde von ganzem Herzen, sie sind ihre Familie, und sie würde für jeden einzelnen durch die Hölle und wieder zurück - und diese Liebe kontrolliert ihr gesamtes Leben. So kann sie liebevoll und sanft zu ihren Mitmenschen sein - doch droht man ihrer Familie artet es schnell aus. Aus der für gewöhnlich netten jungen Dame wird ein grausames und kaltblütiges Monster, das nur durch ihre Familie im Zaum gehalten werden kann - zu ihrem Glück tut sie das auch meistens. Überkommen Celine die Gefühle, denkt sie nicht mehr - sie handelt unbedacht, sprunghaft und neigt zu Gewaltausbrüchen. So spuckte sie einst ein Inhaftierter im Kerker an - ihre Kurzschlussreaktion darauf war ein Schuss mit der Pistole in dessen Knie.

Ausrüstung und besondere Fähigkeiten[]

Das Schicksal hat aus dem feinen gilnearischen Mädchen eine blutrünstige Tötungsmaschine gemacht. Sie ist ausreichend bewaffnet und befähigt um mit den meisten Gegnern alleine fertig zu werden, und das weiß sie auch. Dennoch dient ihr breites Waffenarsenal ebenfalls der Abschreckung möglicher Konfliktgegner.

Ausrüstung[]

Ihre Ausrüstung besteht aus mehreren verschiedenen Waffentypen, die sie alle gut zu beherrschen gelernt hat.

Schwert[]

Modell; Schwedischer Säbel

Modell; Schwedischer Säbel

An ihrem Gürtel trägt sie stehts einen Säbel, der sich optisch nur durch die leicht gekrümmte und deutlich gekürzte Klinge von einem einfachen Langschwert unterscheidet. Diese Klinge ist sowohl als Stich- und Hiebwaffe zu gebrauchen und hat sich schon in vielen Kämpfen bewährt.




Parierdolch[]

Zu ihrem Säbel führt sie einen ei

Dolch

nfachen Dolch der als Linkshanddolch dient. Sie nutzt ihn um das Schild oder die Waffe ihres Gegners zu stören, oder seine Angriffe zu parieren, um dann mit ihrem Schwert einen Treffer zu landen. Doch kommt es gelegendlich auch vor, das sie den Dolch nutzt um Schwächen in der Rüstung des Gegners auszunutzen, die zu schmal sind, um als Ziel für den Säbel zu dienen.





Zwillingspistolen[]

Hierbei handelt es sich um zwei exakt gleiche Steinschlosspistolen mit angepassten Griffstücken für die linke und rechte Hand - sie beide wurden Celine's Wünschen entsprechend angefertig. Meistens nutzt Celine diese Waffen um ihrem Gegenüber zu drohen, oder einen herannahenden Feind mit einem gezielten Schuss zu verwunden oder gar zu töten. Manchmal nutzt sie die Pistolen ebenfalls um im Nahkampf, sollte sie einmal eine ihrer Hauptkampfwaffen verlieren, den Feind mit einem aufgesetzten Schuss aus nächster Nähe niederzustrecken. Für gewöhnlich stecken die beiden in ihren Holstern die Rückwärtig an Celines Gürtel hängen.

Präzisionsmuskete[]

Ein Einzelstück wie dieses hat seinen Preis.

Ein Einzelstück wie dieses hat seinen Preis.

Diese Muskete ist eine Spezialanfertigung des gilnearischen Musketenschmied's James Puckles. Bei dieser Muskete handelt es sich um keine gewöhnliche Waffe, denn sie besitzt einen gezogenen Lauf , dessen Innenseite mit Feldern und Zügen ausgestattet ist. Diese haben die Aufgabe dem Geschoss einen Drall zu verleihen, welcher die nötige Stabilität für Präzisionsschüsse gewährleistet, die mit einer einfachen Muskete unmöglich sind. Jedoch hat diese Waffe auch einen Nachteil - denn im Gegensatz zu handelsüblichen Musketen, die kein Kaliber besitzen, benötigt diese Waffe eine gleichbleibende Kugelgröße um einen sicheren Schuss zu gewährleisten, andernfalls könnte es zu Beschädigung des Laufs kommen. Der Aufwand eine einzige dieser Kugeln herzustellen hat seinen Preis, der für den gewohnten Maßstab von Musketenmunition ungemein hoch ist.

Breitschwert[]

Einseitig geschliffen, dennoch vielseitig.

Einseitig geschliffen, dennoch vielseitig.

Dieses wie eine Machete anmutendes Schwert trägt Celine mit einer Scheide quer über den Rücken. Sie nutzt diese Waffe für gewöhnlich als Allzweckwerkzeug das ihr beim Aufbau eines Nachtlagers oder um sich einen Weg durchs Unterholz zu schlagen. Doch kann sie diese Waffe im Fall der Fälle auch einsetzen um ihrem Gegner grausame Wunden zuzufügen, ihn gar zu verstümmeln indem sie ganze Körperteile abtrennt.


Besondere Fähigkeiten[]

(wird ergänzt)