Arianne vom Elwynn wird die Ordensschwester genannt, die in der roten Tracht der Scharlachroten Faust umherstreift. Oft hat sie das lange, goldblonde Haar zu Zwecken der Nützlichkeit mit einem Stirnband zurück gebunden.
Außer zu seltenen, besonderen Anlässen sieht man sie nicht ohne die Ordensrüstung, was ihr in Kombination mit der pragmatischen Frisur etwas Funktionelles gibt. Die hellblauen Augen lassen sie dazu noch jung und einfältig wirken, sodass man ihr ihre achtzehn Jahre nicht unbedingt ansieht.
Beschreibung[]
Es sind Kleinigkeiten, die die Ordensschwester mit ein wenig Persönlichkeit füllen: Flecken einer Verbrennung auf einer Wange, die flüchtig betrachtet wie Sommersprossen aussehen, einen dünnen Armreif, den sie immer trägt und die Aussprache, die oft etwas langsam und gestelzt ist, während sie versucht, ihren bäuerlichen Dialekt zu überspielen.
Man kennt sie vielleicht als offenherzige, neugierige Person, die zu jedem gern den Kontakt sucht und das meist mit ein paar zu vielen und unbedachten Worten, als dass man es höflich nennen könnte. Und auch wenn sie sich sehr um Etikette bemüht, sind diese Regularien ihr ganz offenbar noch neu. Etwas unbeholfen bewegt sie sich daher in den höheren Kreisen und dabei kann es sogar geschehen, dass sie lieber ganz schweigt, als etwas Falsches zu sagen.
Die Anfänge[]
Als Tochter von Pferdehändlern wuchs sie gemeinsam mit ihrem älteren Bruder im Wald von Elwynn auf und lernte, sich um die Tiere zu sorgen und sie zuzureiten. Für die Schlachten, die die Ritter schlugen, wie sie erfuhr. Von diesen Kriegen hatte sie bis zu diesem Zeitpunkt nur aus Geschichten erfahren, waren ihre Eltern und Großeltern doch der Meinung, dass sie sich schließlich um den Hof, nicht um das Schwert kümmern sollte.
Während sie in ihrem Tun besser wurde und die Arbeit mit den Pferden von ihrem Vater und ihr schließlich allein getragen werden konnte, entschied ihr Bruder Etrius, sich der Magie zuzuwenden. Die Ausbildung und die Kosten für die Schule waren hoch und von der Familie kaum zu bewältigen, aber ihr Bruder machte gute Fortschritte, und niemand wollte ihm dieses Privileg wieder entziehen.
Ein neuer Anfang[]
Wissend, dass es dort draußen mehr gab, als nur den Wald, in dem sie groß geworden war und mit einer starken Unruhe, die an ihrem Herzen zerrte, besuchte sie die Stadt, wenn sie für ihre Familie Besorgungen machte, mit wachem Geist. Sie besuchte die Messen des Lichts, sah sich nach Neuigkeiten um und suchte nach etwas, das ihre Unruhe stillen konnte.
Und es sollte noch bis zu ihrem siebzehnten Lebensjahr dauern, bis ihre Wünsche erhört wurden. Es war eine Predigt in kleinerer Runde, zu der sie sich gesellte und erst einmal ehrfürchtig lauschte. Die Ehrwürdige Mutter Simanthy Weißsträhne sprach zum Volk und über ihre Ängste und Sorgen. Als auch Arianne zu sprechen wagte, gestand sie ihre Unruhe und das Gefühl, nicht genug für ihr Land zu tun. Und sie wurde nach Weststrom zur Scharlachroten Faust geladen.
Ohne ihrer Familie etwas zu sagen, zog sie los, um sich dem Orden als Anwärter anzubieten und ihre Position in der Welt zu finden. Sie verschwieg ihr Alter und ihren Nachnamen – sodass sie von nun an „Arianne vom Elwynn“ genannt wurde, was ihr deutlich angenehmer war, als bei dem Namen ihrer Familie genannt zu werden, den sie in ihren Augen nicht verdiente.
Die Zeit vergeht[]
Die Enttäuschung ihrer Familie wird sie wohl noch lange spüren und das Gefühl, noch mehr leisten zu müssen, steckt noch immer in ihr, nun, da sie nicht nur ihre Familie davon überzeugen muss, dass dies der richtige Weg ist, sondern auch noch dem Orden.
Doch ist Überzeugung etwas, das sie jedes Mal vorantreibt, wenn die Gefahr zu groß werden könnte. Sie zeigt selten Angst, obwohl sie in so jungen Jahren bereits einen Feldzug auf Argus überlebt und die Schlacht um Lordaeron überstanden hat. Stets als Teil eines Ordens, der für sie nun eine neue Familie darstellt und ihr eben dieses vorlebt: Eifer, Standhaftigkeit und Tapferkeit.
Trivia[]
- Dass sie keinen Nachnamen hatte führte dazu, dass sie von Inneke van de Flierdt den Namen „Arianne van de westelijke Stroom“ bekam.
- Als während des Arguskreuzzugs ihr Alter bekannt wurde, bekam sie den Namen „Küken“, den sie bis heute mit einem entrückten Stolz trägt.