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Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 27. Januar 2014 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Dieses Pochen, dieses unsägliche Pochen - jede Nacht. Es macht mich wahnsinnig, so wahnsinnig. Helft mir - oh bitte helft mir doch! Gestank - erbärmlicher Gestank von verwesendem und verbranntem Fleisch. Schrille Schreie aus allen Richtungen - dazwischen eine Stimme - merkwürdig vertraut. Ein schemenhaftes Gesicht - ich erkenne es bestimmt gleich - nur einen Moment noch. Bitte! Bleib hier!

Es ist Morgen. Die blutrote Sonne steigt gerade über die Dächer vonDalaran und taucht die Stadt in goldenes Licht. Stille - Stille für diesen Tag...

Aussehen[]

Aquìa hat ein gepflegtes Äußeres. Ihre kupferfarbenen Haare trägt sie meistens offen. Ihr Kleidung ist sauber und von edlem Stoff. Ihre Handgelenke zieren zwei schwach blauschimmernde Armreifen. Manchmal erhascht man einen Blick auf ihr Dekollté und einem dort ruhenden, an einem Halskettchen befestigten, sonnenförmigen Anhänger, in dessen Mitte ein großer Rubin eingefasst ist.

Geschichte[]

Aquìa wurde kurz nach dem Einfall der Geißel in Quel'Thalas halbtot an der Küste hinterSilbermond an Land gespült. Fast drei Monate lag sie im Koma, redete wirres Zeug in ihren Fieberträumen, sodass sich ihre Retter ein ungefähres Bild der schrecklichen Ereignisse am Sonnenbrunnenplateau machen konnten. Seitdem sie aufwachte leidet sie an Amnesie. Sie weiß nicht wer sie ist, woher sie kommt, oder was bei der Verteidigung von Quel'Thalas geschehen ist. Da sie aus dem Wasser gefischt wurde, nannte man sie Aquìa. Den Beinamen Sonnenweise gab sie sich selber. Dieser Name ist auf der Rückseite eines Anhängers eingraviert, den sie bei ihrer Auffindung um den Hals trug. Der Anhänger hat die Form einer Sonne und in seiner Mitte ist ein großer Rubin eingefasst. Das Schmuckstück scheint Aquìas einzige Verbindung zu ihrer Vergangenheit zu sein, und sie hütet es wie ihren Augapfel.

Nachdem Aquìa genesen war, machte sie sich auf den Weg zum zerstörten Sonnenbrunnen, in der Hoffnung, dort Hinweise auf ihre Herkunft zu finden. Fest stand, dass sie auf irgendeine Art und Weise an der Verteidigung teilgenommen hatte. Nur welche Rolle sie dabei spielte, wusste sie nicht. Nachdem sie dort nichts fand, machte sie sich auf den Weg durch ganz Lordaeron, um Überlebende des Einfalls zu finden und zu befragen. Mit kleinen Söldnerjobs hielt sie sich über Wasser. Doch auch dies brachte sie ihrer Vergangenheit kein Stück näher.

Auf ihrer Reise entdeckte sie auch wieder die Magie in sich. Erst langsam, dann immer unkontrollierter trat sie zu Tage. Es begann mit kleinen Teleportationszaubern. Plötzlich befand sie sich 20 Meter neben ihrem Standpunkt, als sie im Wald von einem wilden Tier angegriffen wurde und wusste gar nicht, wie sie das gemacht hatte. Sie versuchte verzweifelt sich zu erinnern, doch außer ein paar Wortfetzen kam ihr nichts in den Sinn. Eines Morgens wachte sie auf und in einem Umkreis von 30 Metern um ihr Nachlager herum war alles verbrannt und verkohlt. Flink packte sie ihre Siebensachen und rannte so schnell sie konnte. Wovor sie floh, wusste sie nicht genau. Von da an wurde es schlimmer. Einmal wurde sie in einem Gasthaus von einem Typen begrabscht. Noch ehe er sich versah, hatte sie seine Hand eingefroren und anschließend gesprengt. Während der Typ noch schreiend seinen Armstumpf hielt, floh Aquìa in die Wälder. Vier Wochen musste sie sich verstecken.

Irgendwann erreichte sie Dalaran. Völlig verdreckt und ausgehungert irrte sie zwischen den Trümmern vor der Stadt umher. An einigen Stellen wurde schon mit dem Wiederaufbau begonnen, aber der Hauptteil der Stadt war hinter einem riesigen magischen Schild verborgen. Ihr Ersuch, beim Rat von Dalaran vorsprechen zu dürfen wurde abgelehnt. Wenigstens lies man sie in die Stadt eintreten und erlaubte ihr, in den Bibliotheken zu recherchieren.

Fast zwei Jahre vergingen, ohne dass Aquìa nennenswerte Hinweise auf ihre Vergangenheit fand. In keinem der unzähligen Geschichtsbücher fand sie den Namen "Sonnenweise" verzeichnet, oder einen Anhaltspunkt wo sie weitersuchen könnte. Die Antwort war vor ihren Augen, dessen war sie ganz sicher. Nur im Moment, konnte sie nichts weiter tun, außer ihr Leben wieder aufzubauen.

Aquìa begann eine Schneiderlehre. Schnell stellte sich heraus, dass sie sehr geschickt mit Nadel und Faden war und ein gutes Auge für außergewöhnliche Stickereien hatte. Schon bald wurden ihr die exquisitesten Stoffe anvertraut und ihre Meisterin konnte sich vor Aufträgen nicht mehr retten. Auf diesem Wege konnte Aquìa sich ein hübsches Sümmchen zusammen sparen.

Nach Beendigung ihrer Lehre begann sie ein Magiestudium. Die letzten Jahre hatte sie es erfolgreich geschafft, die Magie in sich zu ignorieren, und es kam nurnoch selten zu kleineren Zwischenfällen. Es stellte sich heraus, dass ihr Vieles vertraut vorkam. Oft musste sie nur in einem Buch lesen und plötzlich war wieder alles da. Fest stand, dass dies alles nicht neu für sie war. Ihr gesamtes Magiewissen schlummerte in ihr und musste nur wieder "aktiviert" werden. Aber so sehr sie sich auch anstrengte, sie konnte sich nicht erinnern wo, oder von wem sie alle ihre Fähigkeiten gelernt hatte. Je länger sie sich ihren Studien widmete umso stärker spürte sie auch wieder die Magie in sich. Oft fühlte sie die Leylinien nur allzu deutlich um sich herum strömen. Es wäre so leicht - nein, sie musste sich beherrschen. Zu schnell verlor sie die Kontrolle.

Manchmal hielt sie es nicht mehr aus. Wenn sie morgens schweißgebadet aufwachte, pulsierte und vibrierte ihr ganzer Körper vor unterdrückter Magie. An diesen Tagen ging sie vor die Stadt und suchte sich eine ruhige Stelle, an der sie ihre überschüssige Energie loswerden konnte, bis sie das Feuer in sich wieder ertrug. An einem dieser Morgende wurde sie von Erzmagier Ansirem Runenweber überrascht. Er war wohl auf einem Morgenspaziergang, als er ihr Tun beobachtete. Lange betrachtete er ihre Versuche Herr über ihre Magie zu werden. Als Aquìa sich schließlich völlig erschöpft und außer Atem an einen Baum lehnte trat er zu ihr und legte eine Hand auf ihre Schulter. Ansirem sagte, er hätte sie schon öfter morgens beobachtet. Sie besäße großes Potential, allerdings würde es wohl an der kontrollierten Ausführung hapern. Er bot ihr an sie zweimal die Woche ein wenig zu unterrichten. Und so trat Aquìa, ganz ohne es zu wissen, in den Unterricht bei einem Mitglied des Rats von Dalaran ein. Von da an trafen sie sich zweimal die Woche in den frühen Morgenstunden, wenn die meisten Bewohner der Stadt noch schliefen. Aquìa machte gute Fortschritte. Sie lernte ihre Magie besser zu kontrollieren. Schon bald konnte sie ein kleines Feuer entfachen, wo sie sonst einen Krater in den Boden gesprengt hätte.

Einige Monate später machte sie sich wieder auf Reisen. Die Kirin Tor schmiedeten Pläne Dalaran nach Nordend zu verlegen und Aquìa wollte nach Quel'Thalas aufbrechen, um dort ihre Suche nach ihrer Vergangenheit wieder aufzunehmen. Zum Abschied schenkte Erzmagier Ansirem Runenweber ihr zwei Armreife. Es handelte sich um die Fesseln eines Wasserelementars auf den Inseln im Schlingendorntal. Ansirem erklärte ihr, dass die Armreifen überschüssige Magie absorbieren könnten, sodass nicht länger die Gefahr bestünde, dass sie im Zustand höchster Erregung ungewollt Leute verletzte. Dankbar nahm Aquìa das Geschenk an.

Die Zeit verging, während Aquìa durch Azeroth tingelte. Sie war gerade auf der Durchreise als Orgrimmar von der Geißel angegriffen wurde. Nachdem diese zurück gedrängt war beschloss sie nach Nordend zu reisen, in der Hoffnung dort endlich Antworten zu finden.

Bemerkungen[]